AUDI Konfuzius-Institut Ingolstadt

Wechseljahre | Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

12. Vortrag

Wechseljahre

In den Wechseljahren einer Frau verändert sich das Zusammenspiel der Hormone, was zu den verschiedensten körperlichen Beschwerden führen kann, aber nicht muss. Circa ein Drittel der Frauen leidet jedoch erheblich unter verschiedenen Symptomen. Angefangen bei Hitzewallungen und Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsstörungen, über Gereiztheit oder depressive Verstimmungen, bis hin zu Gelenkbeschwerden, Herzbeschwerden, Blutdruck- und Gewichtsveränderungen. Ursache hierfür ist aus Sicht der Schulmedizin eine allmähliche Verringerung der Produktion von Hormonen in den Eierstöcken, die schließlich dazu führt, dass die Monatsblutung ganz ausbleibt. Aus diesem Grund werden bei anhaltenden Beschwerden dementsprechend auch Hormonersatztherapien angeboten.

In der Chinesischen Medizin wurde der Beginn des Klimakteriums bereits vor über 2000 Jahren beschrieben und auf eine allmähliche Abnahme von Qi, Yin und Blut zurückgeführt. Dies wurde jedoch eher als natürlicher denn als krankmachender Prozess verstanden. Wir werden sehen, dass Wechseljahresbeschwerden aus der Perspektive der Chinesischen Medizin ganz wesentlich von soziokulturellen Faktoren beeinflusst werden und dass das Ende der Gebärfähigkeit vielleicht mehr an Potentialen bietet als es auf den ersten Blick schienen mag.


Prinzipiell lassen sich zwei unterschiedliche Schulrichtungen zur Behandlung der klimakterischen Beschwerden voneinander unterscheiden. Während in einem Fall primär eine allmähliche Abnahme von yin und Blut postuliert wird, geht die andere Schulrichtung von einer fehlgeleiteten Qi-Dynamik aus. Welche Therapieansätze daraus resultieren wird ebenso im Zentrum des Vortrages stehen wie welche Nahrungsmittel und welche Art der Lebensführung am besten zur Prävention und Behandlung klimakterischer Beschwerden geeignet sind.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

Termine

 

12. Vortrag: Wechseljahre

 

Do., den 30.03.2023, 18.30 – 20.00,

 

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Referentin: Frau Dr. phil. Dr. rer. med. Dominique Hertzer

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Eine Teilnahme an dem Online-Vortrag über zoom erfolgt durch den Klick auf den oben angegebenen Link. Falls Sie über Ihr Smartphone oder Tablets einwählen, müssen Sie vorher die App von zoom herunterladen.

 

Zur Person Frau Dr. Dr. Dominique Hertzer:

Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Angststörungen | Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

11. Vortrag

Angststörungen

Die Angst gehört zu den Grundemotionen des Menschen. Sie hat eine grundlegende Schutzfunktion, denn sie sichert unser Überleben und schützt uns vor Gefahren und unbekannten Risiken. Krankhaft wird die Angst erst, sobald sie der Situation nicht mehr angemessen ist. Wenn beispielsweise eine Angstreaktion auftritt ohne eine entsprechende Bedrohung oder die Angstreaktion nicht mehr kontrollierbar ist. Dabei gehen die Angstgefühle häufig mit starken körperlichen Symptomen wie Schweißausbruch, Zittern, Herzrasen oder gar Atemnot einher. Die Angststörung gehört zu den häufigen psychischen Erkrankungen, statistisch gesehen leiden circa 25 Prozent der Bevölkerung einmal im Leben unter einer Angststörung.

In der Chinesischen Medizin wurden Panikattacken bereits vor über 2000 Jahren beschrieben und Angststörungen sind dort weniger Ausdruck einer rein psychischen Erkrankung, sie gehören vielmehr zu dem Fachbereich der Inneren Medizin. Ausgehend von den wichtigsten Auslösern für die Angststörung aus Sicht der Chinesischen Medizin – die ebenso durch Emotionen wie beispielsweise durch Infektionen entstehen können – werden wir uns die Dynamik der primär daran beteiligten Feuer-Wasser Achse in Gestalt der beiden Speicherorgane Herz und Nieren genauer ansehen. Schließlich werden wir erkunden, welche Nahrungsmittel und welche Art der Lebensführung am besten geeignet ist, um einer Angststörung vorzubeugen und sie im akuten Fall zu behandeln.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

Termine

 

11. Vortrag: Angststörungen

 

Do., den 02.03.2023, 18.30 – 20.00,

 

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Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Nachholtermin: Bluthochdruck | Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

+++NACHHOLTERMIN+++

10. Vortrag

Bluthochdruck

Hypertonie

Bluthochdruck ist inzwischen nicht nur in den Industrieländern, sondern weltweit eine ernste und gefährliche Erkrankung. Etwa ein Viertel der Weltbevölkerung hat einen zu hohen Blutdruck, dabei sind nahezu alle Länder der Welt ähnlich stark betroffen. In Deutschland leidet ungefähr jeder dritte Bürger unter Bluthochdruck, in vielen Fällen bleibt dieser jedoch unerkannt. Als Ursache gilt das Zusammenwirken von Erbanlagen, Alter, Geschlecht und verschiedene ungünstige Ernährungs- und Lebensbedingungen.

Bluthochdruck gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, er kann jedoch durch die Umstellung von Lebensgewohnheiten sowie eine konsequente medikamentöse Therapie – und nicht zuletzt durch die Methoden der Chinesischen Medizin – entscheidend beeinflusst werden.

Obgleich es sich um ein „modernes“ Krankheitskonzept handelt, sind die Ursachen, Symptome und Begleiterscheinungen des Bluthochdruckes in der Chinesischen Medizin seit langem bekannt. Neben der konstitutionellen Veranlagung werden dort die Emotionen, Stress, Ernährung und auch ein Bewegungsmangel als Auslöser diskutiert. Wir werden sehen, warum und inwiefern primär das Organ Leber eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Bluthochdruckes spielt und wie die verschiedenen Krankheitsmuster mit den Mitteln der chinesischen Medizin zu behandeln sind.  

Schließlich werden wir erkunden, welche Nahrungsmittel und welche Art der Lebensführung am besten geeignet ist, um den Bluthochdruck positiv zu beeinflussen und ihm vorzubeugen.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieser Vorlesung besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

Termine

 

10. Vortrag: Bluthochdruck | Hypertonie

 

Do. den 26.01.2023, 18.30 – 20.00,

 

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Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

9. Vortrag

POST/LONG
COVID

Post und Long-COVID als Folge einer durchgemachten Coronainfektion umfasst ein großes Spektrum an verschiedenen Symptomen, deren Vielfalt körperlicher, kognitiver und psychischer Symptome, welche die Funktionsfähigkeit im Alltag und die Lebensqualität sehr negativ beeinflussen können. Auch wenn es noch keine genauen Daten zur Häufigkeit von Post/Long-COVID gibt, so liegen die Schätzungen zwischen 7,5 % und 41 % aller Infizierten. Die Schulmedizin hat gerade erst begonnen, die Hintergründe und die Pathologie von Post/Long-COVID zu verstehen. Insofern gibt es dort im Moment auch nur wenige Behandlungsansätze.

In der Entwicklung der Chinesischen Medizin wurden Erschöpfungszustände und Langzeitfolgen nach Infektionen im Allgemeinen hingegen bereits über einen sehr langen Zeitraum hinweg dokumentiert. So wurden verschiedene Behandlungsansätze entwickelt, die in den letzten beiden Jahren auch auf die Post/LONG-Covid Erkrankung übertragen wurden. Dabei werden prinzipiell Erschöpfungszustände, Depressionen, Atemwegsbeschwerden, neurologische Störungen und Gefäßerkrankungen voneinander abgegrenzt. Wir werden sehen, welche Organe aus Sicht der Chinesischen Medizin primär betroffen sind und welche möglichen Krankheitsmechanismen für Post/Long-COVID verantwortlich sind.
Schließlich werden wir erkunden, welche Nahrungsmittel und welche Art der Lebensführung am besten geeignet ist, um einer möglichen Post/Long-COVID Erkrankung vorzubeugen und sie im akuten Fall zu behandeln.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieser Vorlesung besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

Termine

 

9. Vortrag: POST/LONG COVID

 

Do. den 27.10.2022, 18.30 – 20.00,

 

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Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

8. Vortrag

Burnout

 Burnout Erkrankungen haben in den letzten Jahren, nicht zuletzt zuletzt aufgrund der steigenden Stressbelastung in Beruf und Alltag, immer mehr zugenommen. Burnout beschreibt einen Zustand der totalen körperlichen und geistigen Erschöpfung, die von den Betroffenen jedoch häufig zunächst verdrängt wird, so dass sie, ähnlich wie es bei den Depressionen der Fall ist, auch häufig zu spät diagnostiziert wird. 

In der Chinesischen Medizin findet sich bereits in den ältesten klassischen medizinischen Texten eine Beschreibung einer solchen psychischen und physischen Erschöpfung. Dort wird sie jedoch nicht nur als allgemeine Erschöpfung der Lebenskraft Qi verhandelt, sondern als spezifische Erschöpfung, die sich vor allem zwischen den den Wandlungsphasen Wasser und Feuer, also den beiden Organen Herz und Nieren, abspielt. Die Frage des Burnouts zeigt sich hier also ganz direkt als loderndes Feuer, welches nicht ausreichend Kühlung durch das Wasser erfährt und insofern den gesamten Organismus auszuzehren vermag. 

Wir werden uns in diesem Seminar ausgehend von dem prinzipiellen Verhältnis der Organe Herz und Nieren sowie der Rolle des Geistes, der im Herzen wohnhaft ist und den gesamten Organismus regiert, mit den verschiedenen Entstehungs- und Krankheitsmechanismen des Burnouts beschäftigen. Wir werden ferner sehen, welche Therapien in der Chinesischen Medizin eingesetzt werden, jenseits der hierzulande häufig angewandten Psychotherapie. 

Schließlich werden wir erkunden, welche Art der Lebensführung und vor allem auch Lebenshaltung am besten geeignet ist, um einer Burnout Erkrankung langfristig und effektiv vorzubeugen. 

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieser Vorlesung besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

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8. Vortrag: Burnout

 

Do. den 22.09.2022, 18.30 – 20.00,

 

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Weitere Veranstaltungen:

9. Angststörungen

 

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Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

7. Vortrag

Depressionen

Depressionen gehören in der westlichen Welt zu den Zivilisationskrankheiten. Sie werden nach wie vor häufig nicht erkannt und in ihrer Schwere stark unterschätzt. Verschiedenen Studien zufolge ist etwa jeder 5. bis 6. Erwachsene einmal in seinem Leben von einer Depression betroffen. Doch auch wenn Depressionen stark vom modernen Lebensstil beeinflusst werden, sind sie in auch in der Chinesischen Medizin seit langem bekannt. Die Frage nach der emotionalen Stimmung des Patienten gehört immer zur allgemeinen Diagnostik im Rahmen einer Behandlung mit Chinesischer Medizin. Dort werden Depressionen in der Regel jedoch nicht als isoliertes psychisches Geschehen aufgefasst, sie sind vielmehr Ausdruck einer Störung der allgemeinen Lebensenergie (Qi), welche die beiden Pole von Körper und Geist miteinander verbindet. So werden wir uns in diesem Seminar ausgehend von der Bedeutung des Geistes und seiner Funktion im menschlichen Organismus mit den verschiedenen Krankheitsmustern beschäftigen, deren wichtigstes die Stagnation von Qi darstellt.

Wir werden sehen, welche Therapien jenseits der hierzulande häufig angewandten Psycho- und Pharmakotherapie in der Chinesischen Medizin eingesetzt werden. Schließlich werden wir erkunden, welche Art der Lebensführung am besten geeignet ist, um Depressionen langfristig vorzubeugen und sie im akuten Fall zu behandeln.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieser Vorlesung besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

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7. Vortrag: Depression

 

Do. den 28.07.2022, 18.30 – 20.00,

 

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Weitere Veranstaltungen:

8. Angststörungen

9. Burnout

 

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Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

6. Vortrag

Schlaflosigkeit

10% aller Deutschen leiden unter schweren und chronischen Schlafstörungen, und circa 80%  der erwerbstätigen Bevölkerung geben an schlecht zu schlafen oder fühlen sich morgens nicht erholt. Dabei ist der Schlaf unverzichtbar und er ist eine wesentliche Voraussetzung für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit jedes Menschen. 

Während in der Schulmedizin Schlafstörungen und ihre Folgen lange Zeit unterschätzt wurden, ist die Frage nach dem Schlaf in der Chinesischen Medizin ein wesentlicher Bestandteil der allgemeinen Diagnostik. Schlafstörungen sind primär Ausdruck einer grundlegenden Störung von yin und yang, im Sinne eines gestörten Rhythmus von hell und dunkel bzw. Tag und Nacht. Ist der rhythmische Wechsel von yin und yang gestört, kann dies aus Sicht der Chinesischen Medizin viele weitere Erkrankungen nach sich ziehen. So werden wir uns in diesem Seminar mit der Frage beschäftigen, wie es zu dieser Störung kommt und welche Organe primär daran beteiligt sind. Ferner werden wir sehen, welche Therapien bei Schlafstörungen angewandt werden können und welche Lebensführung, Übungen und diätetische Maßnahmen einen gesunden Schlaf fördern können.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieser Vorlesung besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

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6. Vortrag: Schlaflosigkeit

 

Do. den 05.05.2022, 18.30 – 20.00,

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Meeting-ID: 621 8202 8220
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7. Depressionen

8. Angststörungen

9. Burnout

 

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5. Vortrag

Allergien

Allergische Erkrankungen gehören zu den am häufigsten auftretenden Erkrankungen in Deutschland – aktuell leiden fast 20% der erwachsenen Bevölkerung an einer Allergie – und sie stellen eine der wichtigsten Indikationsbereiche für die Anwendung chinesischer Therapieverfahren dar. Dabei ist der Heuschnupfen die am weitesten verbreitete Form der Allergie. Bei einer Allergie, die sowohl durch natürlich vorkommende Stoffe wie durch künstliche Stoffe ausgelöst werden kann, reagiert unser Immunsystem überschießend oder fehlgeleitet. Aus Sicht der Chinesischen Medizin ist die Allergie jedoch meist nur ein Symptom, das auf ein tieferes Ungleichgewicht der Organe sowie des Abwehrsystems hinweist. Interessanterweise spielt auch hier wieder eine Störung im gesamten Verdauungsprozess mit einem Energie-Mangel der Milz eine entscheidende Rolle. Des Weiteren ist die Lunge wesentlich an der Entstehung von Allergien beteiligt, da sie zuständig für die Abwehrenergie (weiqi) des Menschen ist. Primärer Auslöser für Allergien sind ferner die äußeren pathogenen Faktoren, insbesondere der Wind. Wir werden sehen, mit welchen Methoden die verschiedenen Allergieformen in der Chinesischen Medizin behandelt werden sowie welche Verhaltensregeln, Übungen und diätetischen Maßnahmen wir selbst ergreifen können, um Allergien zu beeinflussen und vorzubeugen.

 

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Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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5. Vortrag: Allergien

 

Do. den 31.03.2022, 18.30 – 20.00,

 

Zoom Link:

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Meeting-ID: 983 7901 6090

Kenncode: 894423

 

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Weitere Veranstaltungen:

 

6. Schlafstörungen

7. Depressionen

8. Angststörungen

9. Burnout

 

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Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

4. Vortrag

Erkrankungen des
Verdauungstraktes

Erkrankungen des Verdauungstraktes – angefangen von funktionellen Magen-Darmbeschwerden, über Blähungen, das Reizdarmsyndrom bis hin zu chronisch-entzündlichen Erkrankungen des Darmes – nehmen weltweit zu und gehen meist mit einem massiven Verlust an Lebensqualität einher. Häufig spielen hierbei Stress, ungesunde Ernährungsgewohnheiten und Infektionen eine wichtige Rolle. In der Chinesischen Medizin ist der gesamte Verdauungsprozess Ausdruck eines Umwandlungs- bzw. Transformationsprozesses der Nahrung, bei dem das „Feuer“ eine tragende Rolle spielt. Dieser Umwandlungsprozess findet in unserer „Mitte“ statt, wesentlich beteiligt hieran sind aus Sicht der Chinesischen Medizin die beiden Organe Milz und Magen. Als Auslöser für Magen-Darm Erkrankungen gelten in der Chinesischen Medizin neben den äußeren pathogenen Faktoren vor allem die „inneren pathogenen“ Faktoren – im Sinne der sieben Emotionen – sowie die Ernährung. Wir werden sehen, mit welchen Methoden die verschiedenen Erkrankungen des Verdauungsapparates in der Chinesischen Medizin behandelt werden sowie welche Verhaltensregeln und diätetischen Maßnahmen wir selbst ergreifen können, um unser Verdauungssystem (wieder) in Balance zu bringen.

 

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieser Vorlesung besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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4. Vortrag: Erkrankungen des Bewegungsapparates

 

Do. den 24.02.2022, 18.30 – 20.00,

 

Link zum Zoom-Meeting

https://thi-de.zoom.us/j/95908511014?pwd=VGpLUjN2bzg3L3pRK3Q1YUk2RU92QT09

 

Meeting-ID: 959 0851 1014

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Weitere Veranstaltungen:

 

5. Allergien

6. Schlafstörungen

7. Depressionen

8. Angststörungen

9. Burnout

 

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Zur Person Frau Dr. Dr. Dominique Hertzer:

Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

3. Vortrag

Erkrankungen des Bewegungsapparates

Erkrankungen des Bewegungsapparates – dazu gehören bespielsweise Arthrose, Rheumatische Erkrankungen, Muskel- oder Rückenschmerzen  –  sind weltweit die führende Ursache von chronischen Schmerzen, körperlichen Funktionseinschränkungen und Verlust an Lebensqualität. In der Schulmedizin werden zumeist degenerative Veränderungen der Gelenke oder Entzündungen als Ursache für Schmerzen im Bewegungsapparat betrachtet. Die Chinesische Medizin geht hingegen – vor dem Hintergrund des jeweiligen Leitbahnverlaufes – davon aus, dass die Schmerzen oftmals durch das Eindringen „äußerer klimatischer“ Faktoren (Wind, Hitze, Kälte, Feuchtigkeit etc.) bedingt sind. Doch auch die „inneren pathogenen“ Faktoren – im Sinne der sieben Emotionen – können bei Erkrankungen des Bewegungsapparates beteiligt sein ebenso wie die Ernährung. Wir werden sehen, mit welchen Methoden die verschiedenen Erkrankungen des Bewegungsapparates in der Chinesischen Medizin behandelt werden sowie welche Verhaltensregeln und diätetischen Maßnahmen wir selbst ergreifen können, um Schmerzen vorzubeugen oder sie positiv zu beeinflussen.

 

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieser Vorlesung besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Rezept Ernährung bei Rückenschmerzen Download

Termine

 

3. Vortrag: Erkrankungen des Bewegungsapparates

 

Do. den 13.01.2022, 18.30 – 20.00,

 

Link zum Zoom-Meeting

https://thi-de.zoom.us/j/97636632427?pwd=UHU1TWxsZkVqTHUyZXJ4SU96YlN3Zz09

 

Meeting-ID: 976 3663 2427

Kenncode: 873508

 

Über Skype for Business beitreten

https://thi-de.zoom.us/skype/97636632427

Weitere Veranstaltungen:

 

4. Erkrankungen des Verdauungssystems

5. Allergien

6. Schlafstörungen

7. Depressionen

8. Angststörungen

9. Burnout

 

Referentin: Frau Dr. phil. Dr. rer. med. Dominique Hertzer

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Kleine Hinweise zur technischen Voraussetzung:

Eine Teilnahme an dem Online-Vortrag über zoom erfolgt durch den Klick auf den oben angegebenen Link. Falls Sie über Ihr Smartphone oder Tablets einwählen, müssen Sie vorher die App von zoom herunterladen.

 

Zur Person Frau Dr. Dr. Dominique Hertzer:

Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

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