AUDI Konfuzius-Institut Ingolstadt

Strengthening the immune system | TCM lecture series

Talk no. 43 · Online lecture series

In winter in particular, we catch infections more easily, and when they keep coming back, a weakened immune system is often held responsible. From the point of view of conventional medicine, the body’s defences do not work properly when the immune system is weak, which makes it easy for pathogens to take hold.

In Chinese medicine, infections are in principle triggered by different “climatic factors”, such as “wind-heat” or “wind-cold”. But we are not defenceless against them. How severe and how frequent infections are depends directly on our “upright Qi” (zhengqi), which keeps our organism functioning healthily. An essential part of upright Qi is the so-called “defensive Qi” (weiqi), which arises from the interplay of several organs. We will look at why weiqi goes astray, at the most important patterns of disease and at how these are best treated with acupuncture and herbal therapy. Finally, we will discuss the habits and dietary measures we can use ourselves to strengthen our immune system.

In this lecture series, we look at Western clinical pictures from the perspective of Chinese medicine. Starting from the specific diagnosis made in Chinese medicine, we get to know different strategies for preventing these illnesses. We also see which treatments Chinese medicine uses for each condition and what we can do ourselves when we fall ill, through exercise or nutrition. An important part of each talk is the chance to ask your own questions.

Please note: the talk is held in German.

Date

Thursday, 26 November 2026

18:30 to 20:00 · online via Zoom

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Portrait of Dr. Dr. Dominique Hertzer

Dr. phil. Dr. rer. med. Dominique Hertzer

Sinologist and naturopath with her own TCM practice in Utting am Ammersee since 1997. She teaches at LMU Munich and at the universities of Göttingen and Oldenburg.

All talks in the series →

Erkrankungen der Gelenke | Vortragsreihe TCM

42. Vortrag

Erkrankungen der Gelenke

Arthrose der kleinen oder großen Gelenke, Rheumatische Erkrankungen, Muskelschmerzen oder Rückenschmerzen sind weltweit die führende Ursache von chronischen Schmerzen, körperlichen Bewegungseinschränkungen und einer starken Einbuße an Lebensqualität. In der Schulmedizin werden zumeist degenerative Veränderungen der Gelenke, Traumata oder Entzündungen als Ursache für die Schmerzen im Bewegungsapparat betrachtet. Die Chinesische Medizin geht – vor dem Hintergrund des jeweiligen Leitbahnverlaufes – vielmehr davon aus, dass die Schmerzen oftmals durch das so genannte „Bi-Syndrom“ bedingt sind. Dabei handelt es sich um eine Stagnation von Qi und Blut in den Leitbahnen und Gelenken, die wiederum durch das Eindringen „äußerer klimatischer Faktoren“ (Wind, Hitze, Kälte, Feuchtigkeit etc.) ausgelöst werden kann. Doch auch die Emotionen können bei Erkrankungen und Schmerzen in den Gelenken beteiligt sein ebenso wie die Ernährung. Wir werden sehen, mit welchen Methoden die verschiedenen Erkrankungen der Gelenke in der Chinesischen Medizin behandelt werden sowie welche Verhaltensregeln und diätetischen Maßnahmen wir selbst ergreifen können, um Schmerzen vorzubeugen oder sie positiv zu beeinflussen.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

Donnerstag, den 29.10.2026, 18.30 – 20.00,

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Referentin: Frau Dr. phil. Dr. rer. med. Dominique Hertzer

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Zur Person Frau Dr. Dr. Dominique Hertzer:

Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Erkrankungen des Ohres | Vortragsreihe TCM

41. Vortrag

Erkrankungen des Ohres

Akute Erkrankungen des Ohres gehen häufig mit Entzündungen und starken Schmerzen einher, gerade im Kindesalter. Sie können jedoch auch im Rahmen eines allgemeinen Infektes oder in Gestalt eines Ohrinfarktes (Hörsturz) auftreten. Chronische Erkrankungen äußern sich hingegen oft durch Ohrgeräusche (Tinnitus), Schwerhörigkeit oder Schwindel. So leiden beispielsweise circa 15% der deutschen Bevölkerung dauerhaft unter Ohrgeräuschen, die das Allgemeinbefinden sehr beeinträchtigen können und deren Behandlung aus schulmedizinischer Perspektive meist langwierig ist.

Auch die Chinesische Medizin unterschiedet zwischen akuten und chronischen Erkrankungen des Ohres. Im akuten Fall handelt es sich meist um äußere pathogene Faktoren im Sinne von Wind-Hitze oder Wind-Kälte, während die chronischen Erkrankungen sowohl von emotionalen Faktoren oder Stress verursacht werden als auch aus Innerer Hitze und Feuchtigkeit resultieren können. Nachdem das Ohr die Sinnesöffnung der Niere darstellt, steht primär die Behandlung der Niere im Vordergrund. Doch es gilt ebenso die Gallenblase und den Dreifache Erwärmer bei der Behandlung zu berücksichtigen, da deren Meridiane direkt zum Ohr führen. Wir werden die wichtigsten Krankheitsmuster für die akuten und chronischen Erkrankungen des Ohres kennenlernen und sehen, wie diese behandelt werden können. Schließlich werden wir uns mit einigen Verhaltensregeln und diätetischen Maßnahmen vertraut machen, um unsere Ohren zu schützen und eventuelle Beschwerden positiv zu beeinflussen.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

Donnerstag, den 24.09.2026, 18.30 – 20.00,

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Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Erkrankungen der Augen | Vortragsreihe TCM

40. Vortrag

Erkrankungen der Augen

Die Augen sind unser wichtigstes Sinnesorgan, das Augenlicht ermöglicht uns die Wahrnehmung der und die Orientierung in der Welt. Im Laufe des Lebens verlieren die Augen oftmals ihre ursprüngliche Sehkraft, so sind beispielsweise viele Menschen von „Altersweitsichtigkeit“ betroffen, doch auch unter der Kurzsichtigkeit leidet circa ein Viertel der deutschen Bevölkerung. Zu den am weitesten verbreiteten Erkrankungen des Auges zählen hierzulande vor allem Entzündungen des Auges, die altersbedingte Makuladegeneration, der grüne sowie der graue Star. Während die schulmedizinische Therapie hier primär die Augen selbst behandelt, sind Augenerkrankungen aus Sicht der Chinesischen Medizin meist Ausdruck einer systemischen Erkrankung.

Nachdem sich aus Sicht der Chinesischen Medizin „die Augen in der Leber öffnen“, stellt die Leber den Grundpfeiler bei der Behandlung dar. Doch gerade bei Syndromen der Schwäche und des Mangels können ebenso die Nieren oder die Milz betroffen sein. In den Ländern, in denen sich eine westlich geprägte Lebensweise durchgesetzt hat, ist ferner häufig die Bildung von „Schleim“ im Auge zu beobachten, die zu einer Beeinträchtigung der Sehfähigkeit führt. Ausgehend von den verschiedenen Krankheitsmustern sowie deren Behandlung werden wir uns den verschiedenen Methoden zur Prävention von Augenerkrankungen zuwenden. Schließlich werden wir die sogenannte „Augentrost-Methode“ kennen lernen, die der allgemeinen Verbesserung der Sehkraft dient.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

Donnerstag, den 30.07.2026, 18.30 – 20.00,

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Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Prävention und Anti-Aging | Vortragsreihe TCM

39. Vortrag

Prävention und Anti-Aging mit Chinesischer Medizin

Die Suche nach dem Glück des langen Lebens und die Frage, wie Krankheiten am besten vorzubeugen und Gesundheit am besten zu erhalten war und ist ein zentrales Thema der Chinesischen Medizin. Die Prinzipien der „Pflege des Lebens“ (Yangsheng 養生 ) und „des Geistes“ (yangshen 養神)“ die sowohl in ihrer praktischen Ausführung wie in ihren philosophischen Grundlagen auf das 4 Jh. v.Chr. zurück geht, wird die Fähigkeit eines jeden Menschen, sein eigener Arzt zu sein, in besonders hohem Maße kultiviert. Nachdem jede Art von Prävention, gerade wenn sie vom Patienten selbst ausgeübt wird, zugleich auf einer körperlichen wie auf einer seelischen Ebene stattfinden muss, dient uns das grundlegende Verhältnis von Körper und Geist in der Chinesischen Medizin als Ausgangspunkt. Wir werden uns mit ebenso mit der Frage nach den wichtigsten Prinzipien der Pflege der körperlichen Gesundheit beschäftigen wie wir uns die seelische Gesundheit im Rahmen der Kultivierung des Geistes näher betrachten werden. Hier spielt vor allem der richtige Umgang mit den eigenen Emotionen eine entscheidende Rolle. Schließlich werden wir sehen, welche Rezepturen und Nahrungsmittel im Rahmen eines gesunden Alterungsprozesses sinnvoll angewendet werden können.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

Donnerstag, den 11.06.2026, 18.30 – 20.00,

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Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Taichi & Qigong | Vortragsreihe TCM

38. Vortrag

Bewegungstechniken mit Körper und Geist –
Taichi & Qigong

Obgleich die Chinesische Medizin nicht nur chronische, sondern auch akute Krankheiten zu heilen vermag, liegt ihre besondere Stärke in ihrem präventiven Vermögen: „Eine Krankheit zu behandeln, nachdem sie ausgebrochen ist, ist so, als würde man einen Brunnen graben, nachdem man Durst bekommen hat“ (Huangdi Neijing). Ausgehend von der medizinischen Vorstellung der Lebenskraft Qi (氣) und seiner Rolle bei der Aufrechterhaltung unserer Gesundheit, werden wir einen Einblick in die unterschiedlichen Funktionen der vielfältigen Bewegungsformen und -techniken gewinnen, wie sie sich seit dem 2. Jh.v.Chr. herausgebildet haben.

Dabei werden wir die Unterschiede zwischen Taiji und Qigong – in ihrer gegenwärtigen Ausprägung – sowie die jeweiligen Prinzipien bei der praktischen Ausführung kennen lernen. Schließlich gilt es der zentralen Frage nachzugehen, wie sich Qigong und Taiji von reiner Gymnastik unterscheiden und welche Rolle der Geist (shen) und die Vorstellungskraft (yi) bei der Ausführung der Übungen spielen.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

Donnerstag, den 21.05.2026, 18.30 – 20.00,

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Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Heuschnupfen und Allergisches Asthma | Vortragsreihe TCM

37. Vortrag

Heuschnupfen und
Allergisches Asthma  

Im Frühjahr treten Allergien wie Heuschnupfen und Asthma besonders häufig auf. Aus Sicht der Schulmedizin interpretiert das Immunsystem weitestgehend harmlose Stoffe als gefährlich und bekämpft sie, was mitunter zu lebensbedrohlichen Zuständen führen kann.
Aus Sicht der Chinesischen Medizin ist die Allergie meist nur ein Symptom, das auf ein tieferes Ungleichgewicht der Organe sowie des Abwehrsystems hinweist. Betroffen ist dabei meist die Lunge, da sie nicht nur für die Atmung, sondern auch für die Abwehrenergie (weiqi) des Menschen verantwortlich ist. Zugleich spielen auch Milz und Magen eine entscheidende Rolle, da sie maßgeblich an der Erhaltung der nachgeburtlichen Energie beteiligt sind.

Primärer Auslöser für Allergien sind ferner die äußeren pathogenen Faktoren, allen voran der Wind. Wir werden sehen, mit welchen Methoden die verschiedenen Allergieformen in der Chinesischen Medizin behandelt werden sowie welche Verhaltensregeln, Übungen und diätetischen Maßnahmen wir selbst ergreifen können, um Allergien zu beeinflussen und vorzubeugen.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

Donnerstag, den 26.03.2026, 18.30 – 20.00,

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Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Stärkung der Mitte: Auswahl und Zubereitung von Nahrungsmitteln | Vortragsreihe TCM

36. Vortrag

Stärkung der Mitte: Auswahl und Zubereitung von Nahrungsmitteln

Die Ernährungstherapie (Diätetik) spielt in der Schulmedizin nicht nur zur Behandlung spezifischer Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Allergien eine zentrale Rolle, sondern auch im Rahmen einer allgemeinen Gesundheitsvorsorge. Hier geht es vor allem um die Frage nach der Auswahl der richtigen Fette und Eiweiße sowie die Vermeidung von Zucker und raffinierten Nahrungsmitteln.

In der Chinesischen Medizin ist die „Mitte“ – in Gestalt der beiden Organe Magen und Milz – für die Produktion der „nachgeburtlichen“ Energie verantwortlich. Die wichtigste Aufgabe von Magen und Milz ist es, die zugeführte Nahrung zu transformieren. Behindern die zugeführten Nahrungsmittel jedoch diese Transformationsfunktion, so können infolge der Bildung von „Schleim“ oder „Feuer“ die verschiedensten Erkrankungen entstehen. Insofern ist die richtige Ernährung wesentlicher Bestandteil jeder Therapie. Ebenso wie in der Kräutermedizin besitzt jedes Nahrungsmittel bestimmte energetische und thermische Eigenschaften, die wiederum durch verschiedene Zubereitungsarten beeinflusst werden können. Wir werden sehen, welche Lebensmittel und welche Zubereitungsarten am besten dazu geeignet sind unsere Mitte zu stärken und somit den verschiedensten Krankheiten vorzubeugen.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

Donnerstag, den 26.02.2026, 18.30 – 20.00,

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Meeting-ID: 931 7527 7204

Kenncode: 780823

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Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Durch Kälte verursachte Erkrankungen | Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

35. Vortrag

Durch Kälte verursachte Erkrankungen

Kälte gehört – neben Wärme, Hitze, Trockenheit, Feuchtigkeit und Wind – zu den sechs klimatischen Faktoren, die in der Chinesischen Medizin als krankheitsauslösende Faktoren betrachtet werden, die über die Haut, Mund und Nase in den Körper eindringen können.  Dabei ist „Kälte“ jedoch nicht nur Ausdruck des klimatischen Faktors, sondern vermag sich auch in Form von Viren, Bakterien oder einer verlangsamten Dynamik der Lebenskraft Qi zu zeigen. Wir werden sehen, welche Organe und Strukturen primär von Kälte befallen werden und mit welchen therapeutischen Maßnahmen sie wieder aus dem Organismus vertrieben werden kann. Schließlich werden wir uns der Frage widmen, wie wir im Alltag der Kälte am besten begegnen und welche vorbeugenden Maßnahmen wir ergreifen können.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

Donnerstag, den 22.01.2026, 18.30 – 20.00,

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Meeting-ID: 960 8981 7065
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Stressbedingte Erkrankungen | Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

34. Vortrag

Stressbedingte Erkrankungen

Auf den ersten Blick scheint das Phänomen „Stress“ ein modernes Phänomen zu sein, doch sind seine Folgen sind in der Chinesischen Medizin schon seit dem Altertum bekannt. Während kurzfristiger Stress oftmals sogar positive Folgen hat, kann chronischer Stress zu den verschiedensten Erkrankungen führen, angefangen von Bluthochdruck über Schlafstörungen und bis hin zu Burnout und chronischer Erschöpfung.
Aus Sicht der Chinesischen Medizin entwickelt sich Stress aus einer Kombination von den alltäglichen Lebensbedingungen und – Sinne einer Reaktion auf diese – den (unangemessenen) Emotionen eines Individuums. Wir werden sehen, welche Rolle die Emotionen bei der Entstehung von Stress spielen und welche Organsysteme dabei primär betroffen sind. Schließlich werden wir uns der Frage widmen, wie wir Stress am besten vorbeugen und wie wir einen gesunden Umgang mit den eigenen Emotionen sowie den daraus resultierenden Begierden und Wünschen entwickeln können.

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34. Vortrag: Stressbedingte Erkrankungen

Donnerstag, den 11.12.2025, 18.30 – 20.00,

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