AUDI Konfuzius-Institut Ingolstadt

Erkrankungen der Gelenke | Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

22. Vortrag

 

ERKRANKUNGEN
DER GELENKE

Arthrose der kleinen oder großen Gelenke, Rheumatische Erkrankungen, Muskelschmerzen oder Rückenschmerzen sind weltweit die führende Ursache von chronischen Schmerzen, körperlichen Bewegungseinschränkungen und Verlust an Lebensqualität. In der Schulmedizin werden zumeist degenerative Veränderungen der Gelenke oder Entzündungen als Ursache für Schmerzen im Bewegungsapparat betrachtet. Die Chinesische Medizin geht hingegen – vor dem Hintergrund des jeweiligen Leitbahnverlaufes – davon aus, dass die Schmerzen oftmals durch das so genannte „Bi-Syndrom“, eine Stagnation von Qi und Blut in den Leitbahnen und Gelenken, bedingt sind, das wiederum durch das Eindringen „äußerer klimatischer“ Faktoren (Wind, Hitze, Kälte, Feuchtigkeit etc.) ausgelöst wird. Doch auch die Emotionen können bei Erkrankungen und Schmerzen in den Gelenken beteiligt sein ebenso wie die Ernährung. Wir werden sehen, mit welchen Methoden die verschiedenen Erkrankungen der Gelenke in der Chinesischen Medizin behandelt werden sowie welche Verhaltensregeln und diätetischen Maßnahmen wir selbst ergreifen können, um Schmerzen vorzubeugen oder sie positiv zu beeinflussen.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

Donnerstag, den 18.04.2024, 18.30 – 20.00,

 
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Kleine Hinweise zur technischen Voraussetzung:

Eine Teilnahme an dem Online-Vortrag über zoom erfolgt durch den Klick auf den oben angegebenen Link. Falls Sie über Ihr Smartphone oder Tablets einwählen, müssen Sie vorher die App von zoom herunterladen.

Referentin: Frau Dr. phil. Dr. rer. med. Dominique Hertzer

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Zur Person Frau Dr. Dr. Dominique Hertzer:

Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Stressbedingte Erkrankungen | Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

21. Vortrag

 

STRESSBEDINGTE ERKRANKUNGEN

Das Phänomen „Stress“ ist ein alltägliches Phänomen und solange er nur kurze Zeit andauert, hat er oftmals sogar positive Folgen. Chronischer Stress kann hingegen zu den verschiedensten Erkrankungen führen, angefangen von Bluthochdruck über Schlafstörungen und bis hin zu Burnout und chronischer Erschöpfung. Auch wenn der Begriff „Stress“ in der klassischen Chinesischen Medizin nicht existiert, so sind seine Folgen in der Chinesischen Medizin schon seit dem Altertum bekannt. Aus Sicht der Chinesischen Medizin entwickelt sich Stress aus einer Kombination von den alltäglichen Lebensbedingungen und – Sinne einer Reaktion auf diese – den (unangemessenen) Emotionen eines Individuums. Wir werden sehen, welche Rolle die Emotionen bei der Entstehung von Stress spielen und welche Organsysteme dabei primär betroffen sind. Schließlich werden wir uns der Frage widmen, wie wir Stress am besten vorbeugen und wie wir einen gesunden Umgang mit den eigenen Emotionen sowie den daraus resultierenden Begierden und Wünschen entwickeln können.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

Donnerstag, den 21.03.2024, 18.30 – 20.00,

 
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Referentin: Frau Dr. phil. Dr. rer. med. Dominique Hertzer

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Zur Person Frau Dr. Dr. Dominique Hertzer:

Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Allergische Erkrankung | Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

20. Vortrag

 

Allergische Erkrankungen

Allergische Erkrankungen sind weltweit auf dem Vormarsch. Dabei interpretiert das Immunsystem weitestgehend harmlose Stoffe als gefährlich und bekämpft sie, wie beispielsweise beim weit verbreiteten Heuschnupfen. Die Ursache hierfür ist bislang aus Sicht der Schulmedizin jedoch ungeklärt.  

Aus Sicht der Chinesischen Medizin ist die Allergie meist nur ein Symptom, das auf ein tieferes Ungleichgewicht der Organe sowie des Abwehrsystems hinweist. Betroffen ist hierbei einerseits das Verdauungssystem in Gestalt des Organes Milz. Andererseits spielt auch Lunge eine entscheidende Rolle, da sie nicht nur für die Atmung, sondern auch für die Abwehrenergie (weiqi) des Menschen verantwortlich ist. Primärer Auslöser für Allergien sind ferner die äußeren pathogenen Faktoren, allen voran der Wind. Wir werden sehen, mit welchen Methoden die verschiedenen Allergieformen in der Chinesischen Medizin behandelt werden sowie welche Verhaltensregeln, Übungen und diätetischen Maßnahmen wir selbst ergreifen können, um Allergien zu beeinflussen und vorzubeugen.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

Donnerstag, den 29.02.2024, 18.30 – 20.00,

 
Beitreten Zoom Meeting
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Referentin: Frau Dr. phil. Dr. rer. med. Dominique Hertzer

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Zur Person Frau Dr. Dr. Dominique Hertzer:

Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Neue Erkenntnisse zu COVID | Post/Long-COVID | Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

19. Vortrag

Neue Erkenntnisse zu

COVID|Post/Long-COVID

Die COVID-Erkrankung in ihren unterschiedlichen Virusvarianten begleitet uns nun bereits seit vier Jahren. Glücklicherweise ist die Omikron Variante inzwischen längst nicht mehr so gefährlich wie die ursprüngliche Virusvariante, trotzdem bleibt festzuhalten, dass es sich auch bei Omikron nicht um eine reine Erkältungskrankheit handelt, da der Virus nach wie vor die verschiedensten Gewebe im Organismus befallen und verändern kann. Dies mag auch bei der zunehmenden Anzahl von Post/Long-COVID Erkrankungen eine Rolle spielen. So werden wir uns zunächst mit den neuesten Erkenntnissen zur Omikron Variante sowie den derzeit möglichen Behandlungsansätzen bei Post- und Long-COVID aus Sicht der Schulmedizin befassen, bevor wir die neuesten Entwicklungen im Rahmen der TCM näher betrachten.

In China wurde die Corona Erkrankung von Anfang an mit chinesischer Phytotherapie behandelt und diese Therapie wurde gleichzeitig mit groß angelegten Studien begleitet. Wir werden sehen, ob und inwieweit sich die Diagnose und dementsprechend auch die Therapie aus Sicht der Chinesischen Medizin über die verschiedenen Virus-Varianten hinweg verändert hat und wie die derzeitigen Empfehlungen lauten.

Auch im Hinblick auf die Post/Long-COVID Erkrankungen existieren in China ebenso wie in der westlichen Welt inzwischen verschiedene Studien, wie diese diagnostisch einzuordnen und zu behandeln sind. Denn Erschöpfungszustände und Langzeitfolgen nach Infektionen im Allgemeinen wurden im Rahmen der Chinesischen Medizin bereits über einen sehr langen Zeitraum hinweg dokumentiert und inzwischen auf die Post/LONG-Covid Erkrankung übertragen. Prinzipiell werden hier Erschöpfungszustände, Depressionen, Atemwegsbeschwerden, neurologische Störungen und Gefäßerkrankungen voneinander abgegrenzt. Wir werden sehen, welche Organe aus Sicht der Chinesischen Medizin primär betroffen sind und welche möglichen Krankheitsmechanismen für Post/Long-COVID verantwortlich sind. Schließlich werden wir erkunden, welche Nahrungsmittel und welche Art der Lebensführung am besten geeignet ist, um sowohl einer COVID-Infektion wie einer möglichen Post/Long-COVID Erkrankung vorzubeugen.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

19. Vortrag: Neue Erkenntnisse zu COVID | Post/Long-COVID

Donnerstag, den 25.01.2024, 18.30 – 20.00,

 
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Referentin: Frau Dr. phil. Dr. rer. med. Dominique Hertzer

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Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

ERKRANKUNGEN DER AUGEN | Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

18. Vortrag

Erkrankungen

der Augen

Die Augen sind unser wichtigstes Sinnesorgan, es dient ganz wesentlich zu unserer Orientierung in der Welt. Fast alle Menschen sind mit zunehmendem Alter von der sogenannten „Altersweitsichtigkeit“ betroffen, unter Kurzsichtigkeit leidet circa ein Viertel der deutschen Bevölkerung. In beiden Fällen kann jedoch eine Sehhilfe Abhilfe schaffen. Zu den am weitesten verbreiteten Erkrankungen des Auges zählen hierzulande vor allem Entzündungen des Auges, die altersbedingte Makuladegeneration, der grüne sowie der graue Star. Während die schulmedizinische Therapie hier in der Regel vor allem das Auge selbst behandelt, sind die Augenerkrankungen aus Sicht der Chinesischen Medizin eher eine systemische Erkrankung.

Nachdem sich aus Sicht der Chinesischen Medizin „die Augen in der Leber öffnen“, stellt die Lebereinen Grundpfeiler bei der Behandlung dar. Doch gerade bei Syndromen der Schwäche und des Mangels können ebenso die Nieren oder die Milz betroffen sein. In den Ländern, in denen sich eine westlich geprägte Lebensweise durchgesetzt hat, ist ferner häufig die Bildung von Schleim im Auge zu beobachten, wenn die Sehfähigkeit beeinträchtigt ist. Wir werden uns die verschiedenen Krankheitsmuster sowie deren mögliche Behandlung eingehend betrachten, bevor wir uns den verschiedenen Methoden zur Prävention von Erkrankungen des Auges zuwenden. Schließlich werden wir noch die sogenannte „Augentrost-Methode“ kennen lernen, die der allgemeinen Verbesserung der Sehkraft dient.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

18. Vortrag: Erkrankungen der Augen

Donnerstag, den 07.12.2023, 18.30 – 20.00,

 
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Kenncode: 624763

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Referentin: Frau Dr. phil. Dr. rer. med. Dominique Hertzer

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Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

ERKRANKUNGEN DER SCHILDDRÜSE | Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

17. Vortrag

Erkrankungen

der Schilddrüse

Die Schilddrüse gehört zu den lebenswichtigen Organen, sie dient als hormoneller Schrittmacher im menschlichen Organismus. Die in der Schilddrüse gebildeten Hormone steuern den gesamten Stoffwechsel, die Herzaktivität, den Blutdruck, die Gehirn Aktivität, die Muskelkraft und vieles mehr. Ungefähr jeder dritte Erwachsene erkrankt im Laufe seines Lebens einmal an der Schilddrüse, wie einer Über- oder Unterfunktion, einer Vergrößerung oder einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Die Schilddrüse steuert viele unterschiedliche Aktivitäten, so dass die Symptome sehr vielfältig und daher manchmal nicht leicht zu diagnostizieren sind.

Nachdem die Schilddrüse ein Hormonregulierendes Organ ist, eigenen sich die Methoden der Chinesischen Medizin als regulative Medizin, besonders gut, um die Schilddrüse zu behandeln. In der Chinesischen Medizin bildet die Schilddrüse kein eigenes Organ, sondern ist in ihren Funktionen den anderen Organen zugeordnet. Hier spielen vor allem die Organe Niere, Milz und Herz eine wesentliche Rolle. So ist bei einer Unterfunktion der Schilddrüse häufig die Yang-Funktion von Niere und Milz betroffen während bei einer Überfunktion zu viel Feuer vorhanden ist, das sich primär im Herzen ausbreitet und die Yin-Schicht im Körper verletzt. Wir werden uns die verschiedenen Krankheitsmuster sowie deren mögliche Behandlung eingehend betrachten, bevor wir uns im Sinne der Pflege des Lebens (yangsheng) die verschiedenen Methoden zur Prävention von Schilddrüsenerkrankungen zuwenden.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

17. Vortrag: Erkrankungen der Schilddrüse

Donnerstag, den 09.11.2023, 18.30 – 20.00,

 

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Meeting-ID: 950 1944 9711

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Referentin: Frau Dr. phil. Dr. rer. med. Dominique Hertzer

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Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

ERKÄLTUNGEN & GRIPPALE INFEKTE | Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

16. Vortrag

Erkältungen &
grippale Infekte

Erkältungen, grippale Infekte bis hin zur echten Grippe gehören zu den häufigsten Erkrankungen, unter denen die die meisten von uns zum teil mehrmals jährlich leiden. Ausgelöst durch Viren oder Bakterien können dabei leichte bis schwerwiegende Symptome auftreten, was nicht zuletzt von unserem Immunsystem abhängig ist. Letzteres spielt in Gestalt der individuellen Konstitution eine entscheidende Rolle in der Chinesischen Medizin, sowohl bei der Vorbeugung wie bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten. Denn auch wenn es sich um denselben Virus handelt, kann er im Einzelfall unterschiedliche Symptome aufweisen, die von unterschiedlichen „klimatischen Faktoren“ ausgelöst werden können. Letztere können beispielsweise in Form von „Wind-Hitze“ oder „Wind Kälte“ auftreten und sich im Laufe der Erkrankung sogar verändern. Wir werden die verschiedenen Erkältungssyndrome in der Chinesischen Medizin kennen lernen und auf die Frage der individuellen Konstitution zu sprechen kommen, die gerade bei wiederholt auftretenden Erkältungskrankheiten eine wichtige Rolle spielt. Schließlich werden wir sehen, welche Verhaltensregeln und diätetischen Maßnahmen zur Vorbeugung und Therapie durchgeführt werden können

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

16. Vortrag: Erkältungen und grippale Infekte

Donnerstag, den 05.10.2023, 18.30 – 20.00,

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Meeting-ID: 973 2113 6610
Kenncode: 169476

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Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Hauterkrankungen | Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

15. Vortrag

Erkrankungen
der Haut

Jeder zweite Europäer leidet unter mindestens einer Hauterkrankung, die oftmals mit einem deutlichen Verlust an Lebensqualität einhergeht. Nur wenige Millimeter dick ist die Haut und mit circa 1,7 Quadratmeter das größte Organ des Menschen und bildet die Grenzfläche zwischen uns und der Umwelt. Sie hat verschiedene wichtige Aufgaben, die ebenso der Regulierung des Wärmehaushaltes dienen wie sie ein wesentlicher Teil der Atem-, Stoffwechsel- und Schutzfunktion sind. Zu den häufigsten Hauterkrankungen zählen Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte, Ekzeme und Herpes. Als Ursachen werden Veranlagung, veränderte Umweltbedingungen, UV-Strahlung, Viren oder Bakterien ein reduziertes Immunsystem sowie psychische Faktoren diskutiert. Die schulmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten sind jedoch oftmals auf eine Symptombekämpfung begrenzt.

In der Chinesischen Medizin stellt die Haut die äußere Manifestation der beiden Organe Lunge und Dickdarm dar, was den unmittelbaren Zusammenhang zwischen diesen beiden Organen und der Haut aufzeigt. So können viele Hauterkrankungen beispielsweise durch die Ernährung bzw. Verdauung beeinflusst werden. Im Rahmen von allergischen Erkrankungen der Lunge, wie dem Asthma, besteht manchmal entweder abwechselnd oder auch gleichzeitig eine Hauterkrankung, wie die Neurodermitis.

Ferner zirkuliert direkt unter der Hautoberfläche die Abwehrenergie (weiqi 衛氣) des Menschen, ist sie geschwächt, so kann dies zu den verschiedensten Hautreaktionen führen.  Auslöser hierfür können sowohl die inneren pathogenen Faktoren in Gestalt der sieben Emotionen sein als auch die äußeren pathogenen Faktoren im Sinne von Wind, Kälte, Sommer-Hitze, Feuchtigkeit, Trockenheit und Hitze. In der Klinik zeigt sich jedoch häufig eine Mischung aus beiden Faktoren. Wir werden sehen, welche Fülle- oder Leere-Muster bei den Hauterkrankungen vorkommen und mit welchen Mitteln sie ursächlich ­– und nicht nur symptomatisch – behandelt werden können.

Schließlich werden wir uns der Frage widmen, welche Art der Lebensführung und welche Ernährung am besten zur Behandlung und Prävention von Hauterkrankungen aus Sicht der Chinesischen Medizin geeignet ist.

In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

15. Vortrag: Erkrankungen der Haut

Donnerstag, den 27.07.2023, 18.30 – 20.00,

 

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https://zoom.us/j/93691517888?pwd=SkZWdUxPTGtzVmE0N1YySnI1Zmpodz09

 

Meeting-ID: 936 9151 7888

Kenncode: 719269

 

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Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Herzerkrankungen | Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

14. Vortrag

Erkrankungen
des Herzens

Herz-Kreislauferkrankungen sind sowohl in Deutschland wie in den Industrienationen häufigste Todesursache im Erwachsenenalter, insbesondere die koronare Herzerkrankung. Bei letzterer kommt es infolge von verengten Herzkranzgefäßen zu einer Mangeldurchblutung des Herzens, die ihrerseits wiederum einen Herzinfarkt hervorrufen kann. Aber auch Herzrhythmusstörungen oder eine Herzschwäche sind weit verbreitete Erkrankungen des Herzens. Als Ursachen für die koronare Herzerkrankungen werden neben genetischen Faktoren vor allem steigendes Alter, Rauchen, deutliches Übergewicht, ein erhöhter Cholesterinspiegel, Bluthochdruck und Diabetes beschrieben. Aber auch langandauernder beruflicher oder privater Stress spielt bei Erkrankungen des Herzens eine wesentliche Rolle.

In der Chinesischen Medizin sind Herzerkrankungen oftmals nicht allein Ausdruck einer Erkrankung des Organs Herz, sondern auch die anderen Organe wie die Lunge, Magen, Niere oder die Leber, können in diese Erkrankungen involviert sein.

Hinzu kommt, dass das Herz eine ganz besondere Stellung in der Chinesischen Medizin innehat, da es als „Herrscher“ über die anderen Organe verstanden wird und als Wohnsitz für den menschlichen Geist dient. Gerade wenn es sich um eine chronische Erkrankung handelt, findet sich ferner meist eine Mischung aus Fülle und Leere Mustern. So werden wir uns nicht nur die verschiedenen Krankheitsmuster und deren Behandlung betrachten, sondern auch der besonderen Rolle des Geistes zuwenden, dem gerade im Hinblick auf die Entstehung und Prävention von Herzerkrankungen eine wesentliche Rolle zukommt.

Schließlich werden wir uns der Frage widmen, welche Art der Lebensführung und welche Ernährung am besten zur Prävention von Herzerkrankungen aus Sicht der Chinesischen Medizin geeignet ist.
 
In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

14. Vortrag: Erkrankungen des Herzens

Mittwoch, den 21.06.2023, 18.30 – 20.00,

 

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https://zoom.us/j/97826494289?pwd=cHFJN0wzM3hVaEN3YlhIV2w5TkpNdz09

 

Meeting-ID: 978 2649 4289

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Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Schlaganfall | Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis

13. Vortrag

Schlaganfall

Der Schlaganfall gilt ebenso in Deutschland wie weltweit als zweithäufigste Todesursache und er ist die häufigste Ursache für Behinderungen im Erwachsenen Alter. Für den Erfolg einer Behandlung ist vor allem das unmittelbare Einsetzen der Therapie von entscheidender Bedeutung. Trotz der Schwere der Erkrankung ließen sich jedoch, aus Sicht der Schulmedizin, bis zu 80% der Schlaganfälle durch entsprechende Präventionsmaßnahmen verhindern, die wiederum ein frühzeitiges Erkennen der wichtigsten Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen, Übergewicht, Fettstoffwechselstörung, Diabetes oder Vorhofflimmern voraussetzen.

Auch in der Chinesischen Medizin sind eine rasche Behandlung wie eine Reduzierung der Risikofaktoren das Mittel der Wahl für die Therapie bzw. die Prävention von Schlaganfällen.
Der chinesische Begriff für Schlaganfall „zhongfeng 中風“ ist bereits ein Hinweis auf den primären pathogenen Faktor „Wind“, der beim Schlaganfall eine zentrale Rolle spielt. Diagnostisch kann der Wind dabei ebenso aus Fülle- wie aus Leere-Zuständen resultieren, die Folgen des Schlaganfalls sind meist eine Stagnation von Qi- und Blut in den Leitbahnen. Wir werden uns nicht nur die verschiedenen Krankheitsmuster und deren Behandlung betrachten, sondern uns im Rahmen der Therapie ganz speziell auf die Behandlungsmethode „das Gehirn erwecken und die die Öffnungen frei machen“ eingehen. Letztere wurde in den 90-er Jahren von Prof. Shi Xue min am Lehrkrankenhaus für TCM in Tianjin entwickelt und inzwischen an über 1000.000 Patienten erfolgreich angewendet
Schließlich werden wir uns der Frage widmen, welche Art der Lebensführung und welche Ernährung am besten zur Prävention des Schlaganfalls aus Sicht der Chinesischen Medizin geeignet ist.
 
In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.

13. Vortrag: Schlaganfall

Do., den 25.05.2023, 18.30 – 20.00,

 

Zoom-Meeting beitreten

https://zoom.us/j/94591724657?pwd=ZTk1VkJDMWFTQVpWM0dLSUowcG44UT09

 

Meeting-ID: 945 9172 4657

Kenncode: 039152

 

Kleine Hinweise zur technischen Voraussetzung:

Eine Teilnahme an dem Online-Vortrag über zoom erfolgt durch den Klick auf den oben angegebenen Link. Falls Sie über Ihr Smartphone oder Tablets einwählen, müssen Sie vorher die App von zoom herunterladen.

Referentin: Frau Dr. phil. Dr. rer. med. Dominique Hertzer

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Zur Person Frau Dr. Dr. Dominique Hertzer:

Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

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