天幕 Himmelszelt – Eine deutsch-chinesische Konzertveranstaltung

Ein interkulturelleres Konzert- und Tanzprojekt anlässlich der 30 Jahre Partnerschaft zwischen dem Freistaat Bayern und der Provinz Shandong (VR China) mit Werken von Mozart, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Edvard Grieg, Hans-Henning Ginzel und klassisch-chinesischer Musik neu interpretiert vom deutsch-chinesischen Ensemble Sonor.

 

Zwei große
Kulturkreise
wachsen durch die
Kraft der Musik
zusammen.

 

Schirmherrschaft:
Frau Generalkonsulin Mao (VR China), Frau Staatsministerin Dr. Merk (CSU, Bayern)

 

25.10.17 Kulturzentrum neun, Ingolstadt
Einlass: 18.00 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr

Ensemble Sonor

Künstlerische Gesamtleitung: Hans-Henning Ginzel
 

Programm

Begrüßung & Konzerteinführung

1) Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Die Hebriden (The Hebrides), Konzertouvertüre op. 26
Fassung für Kammerorchester

2) Hans-Henning Ginzel (*1988)
落花 Gefallene Blüten – Drei Lieder nach Gedichten von Li Qingzhao
für Alt und gemischtes Ensemble, Solistin: Lorena Madrid (Alt)

3) 觉悟 Erkenntnis
Ein klassischer chinesischer Tanz, Solist: Haoran Feng 冯浩然

4) Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sinfonie Nr. 40 (g-moll), KV 550
1. Molto Allegro

Pause

5) 鸿雁夜蹄 Schwanengänse weinen in der Nacht
Ein klassisches chinesisches Instrumentalstück für Guzheng Solo, Solistin: Xiaoyuan Bao 鲍晓媛

6) 海棠依旧 Die Zieräpfel sind wie eh und je
Ein klassischer chinesischer Tanz, Solistin: Jiayi Li 李佳奕

7) Edvard Grieg (1843-1907)
Aus: Holberg-Suite, op. 40
Fassung für Streicherensemble
1. Präludium
4. Air
5. Rigaudon

8) Hans-Henning Ginzel
人类 Renlei (Menschheit)
für Vokalensemble und Orchester, Solistin: Dora Garcidueñas (Mezzosopran)

(Änderungen vorbehalten)

 

Über das Konzert

Das Publikum erwartet eine ganz besondere Zusammenstellung  unterschiedlichster klassischer Musikstile zweier großer Kulturkreise: Klassisch-chinesische Musik harmoniert mit eigens geschaffenen Werken der zeitgenössischen Musik. Klassischer chinesischer Tanz und traditionell-europäisches Konzertrepertoire von Mozart, F. Mendelssohn-Bartholdy und E. Grieg treffen sich im Himmelszelt.

Zwei große Kulturkreise aus Ost und West wachsen durch die intensive Kraft der Musik und durch die einzelnen Künstler des Abends zusammen. Klassische europäische Orchesterinstrumente und traditionelle chinesische Volksinstrumente treffen auf ein Vokalensemble, ergänzt durch Klavier und Schlagwerk. Zwei chinesische Tänzerinnen illustrieren die Musik.

Diese Fusion der Stile, Instrumente und Kulturen macht das Himmelszelt einzigartig. Die Ausführenden sind Masterstudenten und Alumni-Studenten der Hochschule für Musik und Theater München sowie Lehrende und Studenten der Kunstuniversität Shandong (Shandong University of Arts, VR China).

Das Kulturprojekt „30 Jahre Partnerschaft Freistaat Bayern und Provinz Shandong (VR China)“ wurde durch die freundliche Unterstützung der Bayerischen Staatskanzlei, der Provinz Shandong (VR China), der Kunstuniversität Shandong (University of Performing Arts, VR China) und der Hochschule für Musik und Theater München ermöglicht. Die Veranstaltung ist ein gemeinschaftliches Projekt des Konfuzius-Instituts München und des Audi Konfuzius-Instituts Ingolstadt.

 

Tickets an allen VKK STELLEN + EVENTIM & ABENDKASSE

Erste Teezeremonie am AKII

Am 09.10.2017 wurden zwei Teezeremonien am AKII durchgeführt. Die 14 Teilnehmer konnten insgesamt 6 verschiedene Tees (1x grüner Tee, 4x Oolong Tees verschiedener Fermentationsgrad und 1x schwarzer Tee) verkosten und das leckere chinesische Teegebäck dazu. Unsere Teemeisterin erzählte aus eigener Erfahrung über den Anbau und die Herstellung unterschiedlicher Teesorten und zeigte mit feinsten Teeaccessoires die Zubereitung des Tees. Der nächste Termin ist bereits für den 04. Februar 2018 fest eingeplant !!! == Zur Buchung Teezeremonie am 04.02.2018

Hier ein Bericht über die Zeremonie von der Wochenzeitung Blickpunkt

Formvollendetes Ergebnis eines Fermentierungsprozesses

OB der Stadt Ingolstadt und AKII zu Besuch bei der Generalkonsulin in München

Am 27.09. hat sich die Stadt Ingolstadt unter der Leitung des Oberbürgermeisters Herrn Dr. Christian Lösel mit der chinesischen Generalskonsulin Frau Jingqiu Mao in München am Konsulat getroffen.

Der deutsche Direktor des AKII Herr Prof. Dr. Peter Augsdörfer hat zusammen mit dem Kulturreferenten Ingolstadt Herr Gabriel Engert und dem Geschäftsführer des Existenzgründerzentrums Herrn Hannes Schleeh daran teilgenommen. Auf der chinesischen Seite war neben der Generalkonsulin unter anderen auch die Bildungskonsulin Frau Prof. Dr. Chongling Huang anwesend.

Hintergrund der Gespräche war ein Reporting der Aktivitäten in der Region Ingolstadt und mögliche Verbesserung der bilateralen Beziehungen.

Die Generalkonsulin zeigte sich mit unseren Aktivitäten zufrieden und lud im Anschluss der Gespräche zum Essen ein. Das Generalkonsulat gilt als die feinste Adresse für gute chinesische Küche, was wir bestätigen können.

AKII bei der „Interkulturellen“ Woche Ingolstadt

Am Samstag, 23. September, um 11.00 Uhr startete die Interkulturelle Woche in Ingolstadt mit einer Messe der ausländischen Kulturvereine in den Räumen der Stadtbücherei im Herzogskasten. Das AKII wurde dazu eingeladen und konnte sich dem Ingolstädter Publikum von 11.00 bis 14.00 Uhr präsentieren und das neue Kursprogramm sowie die geplanten Kulturveranstaltungen vorstellen.

Erster Workshop: Chinesische Kalligraphie

22.07.2017, Ingolstadt (AKII)

Die chinesische Sprache besitzt ca. 54.678 verschiedene Schriftzeichen (Quelle: 汉语大字典; Hanyu Da Zidian) und ist damit zentraler Träger der chinesischen Kultur. Um Alltags-Chinesisch nahezu vollständig verstehen und lesen zu können, reicht es jedoch aus ca. 2.500 bis 3.500 Zeichen zu kennen. Die Entstehungsgeschichte der chinesischen Schriftzeichen reicht bis in das 14.Jhd v. Chr., wie verschiedene Funde von Orakelknochen belegen. Sie ist damit die älteste geschriebene Sprache der Welt. Diese Zeichen haben sich dann über die Jahrhunderte zur sogenannten Siegelschrift, Kursivschrift, Grasschrift, Kanzleischrift und zuletzt zur trad. Regelschrift weiterentwickelt und wurden dann 1956 durch das Zentralkomitee der V.R. China vereinfacht und standardisiert, so dass jedem das Erlernen der Sprache nun leichter möglich war.

Innerhalb eines 2-tägigen Kurses (jeweils 3,5 Std. am 21.07. und 22.07.2017) konnten unsere Teilnehmer die Kunst der chinesischen Schrift, die chinesische Kalligraphie (书法, Pinyin shūfǎ), die vierte der klassischen chinesischen Künste, kennen lernen und selbst künstlerisch eintauchen. Dabei konnten sie die Anwendung der vier Schätze des Gelehrtenzimmers (文房四宝; Pinyin wénfáng sìbǎo): Schreibpinsel, Stangentusche, Reibstein und Papier und die acht Prinzipien des Schriftzeichens, die acht Grundstriche des Kalligraphen, erlernen.

Begleitet wurden die Kalligraphie-Kursteilnehmer von trad. chinesischer Musik und in der Pause gab es chinesischen grünen Tee vom Lao Shan, Provinz Shandong. Angeleitet wurden die Teilnehmer von Frau Yan Both.

Im Namen das AKII möchten wir uns bei allen Teilnehmern und unserer Künstlerin für die erfolgreiche Durchführung des Workshops bedanken und freuen uns auf weitere Fortsetzungen und Vertiefungen.

 

Hinweis:

Die Online-Anmeldung für den nächsten Kalligraphie-Kurs, für den Teezeremonie-Kurs am 09. Oktober sowie für die Sprachkurse aller Niveaustufen (Kursbeginne nach der Sommerpause ab 04. Oktober) finden Sie auf unserer Homepage.

Das AKII zum 1.Mal beim Fest der Kulturen, Donaubühne am Klenzepark

02.07.2017, Ingolstadt – Donaubühne am Klenzepark (AKII)

 

Vom 30.06. bis zum 01.07.2017 konnte das AKII das erste Mal beim Fest der Kulturen in Ingolstadt (Donaubühne am Klenzepark) erfolgreich teilnehmen und sich erneut dem Ingolstädter Publikum sowie allen Kulturinteressierten präsentieren. Das zweitägige Fest fand dieses Jahr unter dem Motto „Die Welt ist bunt“ im Rahmen einer Veranstaltungsreihe (27.06 – 06.07.17), organisiert durch die Ingolstädter Veranstaltungs GmbH und den Migrationsrat der Stadt Ingolstadt, statt.

In unserem chinesischen Pavillon konnten alle Interessierten einen Einblick in die chinesische Kunst der Kalligraphie erhalten, wobei sich sowohl Kinder als auch Erwachsene ihren persönlichen Namen, Glückwünsche oder ein Lebensmotto auf Reispapier in chinesischen Schriftzeichen von der Künstlerin Mia Cheng aus Neuburg a.D. sowie von unserer chinesischen Direktorin Frau Dr. Wang, unserer Chinesisch Lehrerin Frau Cui und unserer Volontärin Frau Liu, schreiben lassen. Weiterhin wurden trad. Chinesische Scherenschnitte angefertigt, den Kindern verschiedene Papierfalttechniken gezeigt sowie live vor Ort chinesische Tuschemalerei vorgeführt, welche die Interessenten später auch als Geschenk mit nach Hause nehmen konnten. Besonders den Kindern, aber auch den Erwachsenen bereitete das „Jian zi“-Spiel, vergleichbar mit dem Indiaca-Spiel, sehr viel Freude. Am Samstag konnte unsere Geschäftsführerin, Frau Chen, den Gästen mit einfacher chin. Teezeremonie und Verkostung mit Oolong Tee und Jasmin Tee einen ersten Einblick in die chinesische Teekultur anbieten, welche ein wichtiger kultureller Bestandteil ist. Für das leibliche Wohl unterstützte uns mit chinesische Spezialitäten das Restaurant Asien World aus Ingolstadt.

Die rege Nachfrage nach chinesischer Sprache, den kulturellen Besonderheiten sowie der lebhafte Austausch mit allen Interessierten zu ihren bisherigen China-Erfahrungen hat uns sehr gefreut und war eine wahre Bereicherung. Daher möchten wir uns bei allen Gästen herzlich bedanken und möchten alle zukünftigen Kursteilnehmer im Audi Konfuzius-Institut Ingolstadt an der Technischen Hochschule Ingolstadt herzlichst willkommen heißen.

Im Namen das AKII möchten wir uns bei allen Unterstützern und Gästen für die erfolgreiche Durchführung zur Teilnahme am Fest der Kulturen 2017 bedanken. „Xie Xie Nimen“

Hinweis:

Die Online-Anmeldung für den kommenden Kalligraphie-Kurs (noch im Juli mit freien Plätzen), für den Teezeremonie-Kurs am 09. Oktober sowie für die Sprachkurse aller Niveaustufen (Kursbeginne nach der Sommerpause ab 04. Oktober) ist ab Montag, den 03. Juli möglich.

 

Audi Konfuzius-Institut Ingolstadt feierlich eröffnet

Mit einem Festakt und einem kulturellen Rahmenprogramm für die Öffentlichkeit ist das Audi Konfuzius-Institut Ingolstadt (AKII) feierlich eröffnet worden. Bei der Eröffnungsfeier an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) waren sich alle einig: Das AKII ist eine Bereicherung für Ingolstadt als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort.

„China ist Bayerns wichtigster Handelspartner in Asien. Wir wollen die Beziehungen dorthin weiter ausbauen“, beschrieb Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel in seiner Ansprache die von ihm initiierte China-Strategie. „Nach der Einrichtung unseres China-Zentrums, als zentrale Anlaufstelle für bayerisch-chinesische Wirtschaftskontakte, ist das Audi-Konfuzius-Institut ein weiterer wichtiger Baustein dieser Strategie, denn wir wollen auch den Wissenstransfer der Hochschulen und den kulturellen Austausch fördern. Mit seiner einzigartigen Kombination aus Kultur, Technik und Innovation wird das AKII wegweisend sein. Für unseren international aufgestellten Standort ist es eine große Chance und Bereicherung.“

Auch von chinesischer Seite erhielt das AKII großen Zuspruch. So sagte die Generalkonsulin der Volksrepublik China, Jingqiu Mao, im Zuge der Eröffnung: „Das AKII ist die Frucht der vielseitigen Zusammenarbeit. Hier möchte ich mich bei allen Seiten ganz herzlich bedanken. Vor allem bei der Stadt Ingolstadt und der Audi AG. Ohne ihre Initiative und Unterstützung würde das Konfuzius-Institut nicht entstehen. Die Southern China University of Technology und die Technische Hochschule Ingolstadt als beide Trägerhochschulen mit stark technischem Bezug haben sehr gut zusammengearbeitet, so dass das AKII reibungslos gestartet ist. Mit ihrem Engagement schafft man eine gute Plattform in der Region für interkulturellen Austausch und Forschungszusammenarbeit.“

Neben der traditionellen Aufgabe der Stärkung der interkulturellen Verständigung fördert das AKII auch die deutsch-chinesische Zusammenarbeit auf den Gebieten Technologie, Innovation, Nachhaltigkeit und Management. Diese Spezialisierung ist unter den mehr als 500 Konfuzius-Instituten weltweit einzigartig. Gemeinsame Forschungsprojekte zwischen den Partnern THI, SCUT, Audi Ingolstadt und Audi Foshan sind geplant. Erste Kontakte im Bereich der Fahrzeugsicherheit wurden geknüpft.

„China ist für Audi der globale Leitmarkt bei Absatz, Digitalisierung und Elektro-Mobilität. Als langjähriger Partner werden wir auch in Zukunft die Entwicklung des lokalen Automobilmarktes entscheidend mitgestalten und unser Engagement in China weiter ausbauen. Wir freuen uns daher sehr über die Kooperation mit dem Konfuzius Institut“, sagte Audi Vertriebs- und Marketingvorstand Dr. Dietmar Voggenreiter im Rahmen der Eröffnungsfeier. Der Audi-Fokus liege auf den Bereichen Technik, Innovation, Nachhaltigkeit und Management.

Das AKII, beheimatet an der THI, ist nach Nürnberg und München das dritte Konfuzius-Institut in Bayern. Bei der Eröffnungsfeier hob THI-Präsident Prof. Dr. Walter Schober die Bedeutung des Instituts für die THI hervor: „Die Nähe des AKII zur Hochschule eröffnet uns eine weitere Stärkung unserer internationalen Aktivitäten, vor allem auch in Verbindung mit unseren elf Partnerhochschulen in China. Wir freuen uns, damit auch unseren Studierenden China als wachsenden Weltmarkt ein Stück näher zu bringen.“

Das Konfuzius Institut ist eine gemeinnützige Einrichtung zur Förderung der Kenntnisse der chinesischen Sprache und Kultur im Ausland. So soll auch das AKII eine Drehscheibe für den kulturellen Austausch und für interkulturelle Begegnungen werden. „Mit unserem Angebot für die Öffentlichkeit wollen wir gezielt den interkulturellen Dialog zwischen Deutschland und China fördern und die chinesische Kultur auch in Ingolstadt erlebbar machen“, so Prof. Dr. Peter Augsdörfer, Direktor des AKII.

Das AKII bietet Kurse und Veranstaltungen für die Öffentlichkeit an, von Chinesisch-Kursen auf allen Niveaustufen über Workshops in chinesischer Kalligraphie und Tuschemalerei und Teezeremonie bis hin zu kulturellen Veranstaltungen mit Tanz und Musik. Der Öffentlichkeit stehen eine Bibliothek und vielfältige Publikationen zur Verfügung.

Einen ersten Eindruck von diesem Angebot konnte sich die Öffentlichkeit bereits am Eröffnungstag machen. So gab es nach der offiziellen Enthüllung des Namensschildes des AKII nicht nur eine große Teezeremonie, sondern auch Vorführungen in traditionellen Künsten wie China-Knoten-Flechten und Scherenschnitt. Ebenso auf dem Programm standen Schnupperkurse in Kalligraphie und Tusche-Malerei sowie einen Vortrag über die Traditionelle Chinesische Medizin. Um symbolisch die Brücke vom AKII in die Stadt zu schlagen, machte sich nach der Eröffnungsfeier ein chinesischer Löwentanz auf in Richtung Rathausplatz. Das AKII ist nun offiziell in Ingolstadt angekommen.

Gute Beziehungen zwischen SCUT und THI weiter ausbauen

SCUT und THI planen ihre guten Beziehungen weiter auszubauen. Bei einem Besuch an der SCUT im April hat sich Prof. Peter Augsdörfer, unser deutscher Direktor, dort mit verschiedenen Professoren getroffen um gemeinsame Forschungsprojekte zu lancieren. Angedacht sind Projekte mit Prof. Wenbin Shangguan, Deputy Dean der Fakultät für School of Mechanical and Automotive Engineering, und der unseren Besuch im Mai erwidern wird, mit Prof. Yongjian Hu, School of Electronic and Information Engineering, mit den Associate Professoren Zhiqiang Wang und Joanna Wang der School of Business Administration. Das FAW Volkswagen /Audi Werke in Foshan wurde besichtigt. Bei den Gesprächen mit den Herren Holger Nestler, Michael Schmotz, Dr. Thomas Mosandl und Carsten Specht wurde auch lebhaftes Interesse an einer Kooperation gezeigt. Gastgeberin bei SCUT war Prof. Ran An, die Ende Mai mit ihren beiden Doktoranden nach Ingolstadt kommen wird.

?

?

Die 5. Chinesische Weihnachtsfeier für Studierende

„Chinesisch“ und „Weihnachtsfeier“ sind vielleicht auf den ersten Blick zwei Begriffe, die im gemeinsamen Auftritt einen ein bisschen verwirren und nicht so recht zusammen passen wollen. Hier gemeint ist eine Weihnachtsfeier mit trad. chinesischem Essen. Doch steckt mehr dahinter als man sich vielleicht anfangs denkt.

Das chinesische Sprichwort „民以食为天 (Pinyin: Mín yǐ shí wéi tiān, Dem Volk ist das Essen der Himmel.)“ zeigt den höchsten Stellenwert des Essens für das chinesische Volk. Die Esskultur ist ein wichtiger Bestandteil der chinesischen Kultur. Wenn man versucht, sich mit dieser auseinander zu setzen, dann fängt man am besten mit dem Erleben der chinesischen Esskultur an. Das war auch die ursprüngliche Idee von Frau Jing Chen, Geschäftsführerin des Audi Konfuzius Instituts Ingolstadt, gleichzeitig Chinesisch-Dozentin an der THI und WFI. Sie wollte eine Plattform anbieten, auf der ihre deutschen Studenten neben dem Kennenlernen einer der wichtigsten kulturellen Aspekte auch mit den chinesischen Kommilitonen in Kontakt treten, die eben auf diese Weihnachtsfeier kommen, um das wichtigste Fest in der deutschen Kultur kennenzulernen.

In diesem Jahr fand dieses Kulturevent zum 5. Mal statt. Insgesamt haben 75 THI-Studierende und 48 WFI (KU)-Studierende an der Feier teilgenommen. Neben den reichlichen, möglichst original, chinesisch gekochten Gerichten haben die Teilnehmer auch eigene Programme vorbereitet und dargeboten. Die Studentinnen Ruijue Zhu (WFI) und Katharina Rest (THI) haben gemeinsam ein chinesisches Musikstück “雨碎江南 Regen in Jiangnan“ mit dem chinesischen Musik-Instrument Pipa und Querflöte vorgestellt. Der WFI-Student Dennis Saide hat mit seiner Taiji-Vorführung sowohl deutsche als auch chinesische Kommilitonnen beeindruckt. Drei Studentengruppen aus beiden Hochschulen haben jeweils noch ein chinesisches Lied und zwei Weihnachtslieder vorgesungen. Der Höhepunkt des Abends war schließlich das „Masskrugsstemmen“.

„Das ist eine tolle Veranstaltung, die die Studierenden aus verschiedenen Kulturen zusammenbringen. Die chinesische Kultur steht ganz klar im Mittelpunkt. Die deutsche Kultur kommt auch zur Geltung. Daher unterstützen wir gerne die Verstaltung, indem wir die ganze Organisation übernehmen und mit der THI zusammen einen Teil der Veranstaltung finanziell unterstützen.“ so Herr Prof. Dr. Peter Augsdörfer, deutscher Direktor des Audi Konfuzius Instituts Ingolstadt.

Ein großer Dank gilt allen Unterstützern. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.

Hier ein paar Eindrücke dieser besonderen Veranstaltung:

Delegation aus Zhongshan zu Besuch

Am 07.12.2016 war die siebenköpfige Delegation aus der südchinesischen Stadt Zhongshan (80 km südlich von Foshan, der Partnerstadt Ingolstadts) mit der Delegationsleiterin Frau Vizebürgermeisterin Yuexia Wu am Audi Konfuzius Institut Ingolstadt zu Besuch.

Frau Wu und ihre Delegation waren auf Besuchsreise in Bayern. Ihre Hauptziele waren die Technische Hochschule Deggendorf und die Technische Hochschule Ingolstadt. Die beiden Hochschulen sollen der Stadt Zhongshan beim Aufbau einer Hochschule vor Ort nach deutschen Modell unterstützen.

Im Anschluss an das Gespräch mit dem Präsidenten der THI, Herrn Prof. Dr. Walter Schober haben Frau Wu und ihre Delegation mit großem Interesse das Audi Konfuzius Institut Ingolstadt besucht. Bei der Gründung einer deutschen Fachhochschule in China braucht man sowohl chinesische Mitarbeiter, die sich mit dem deutschen Standards auskennen, als auch deutsche Unterstützung mit Kenntnissen der chinesischer Sprache und Kultur, betonte Frau Wu im Gespräch mit Herrn Prof. Dr. Peter Augsdörfer, deutschen Direktor des AKII. „So wie Ihr Institut, Herr Professor. Es ist so chinesisch und geschmackvoll eingerichtet, dass ich mich wie zu Hause fühle. So deutsch möchten wir die Fachhochschule bei uns auch bauen, nicht nur optisch sondern auch fachlich.“ Herr Augsdörfer sichert Frau Wu gegenüber die volle Unterstützung vonseiten des AKIIs zu.