
Heuschnupfen und Allergisches Asthma | Vortragsreihe: Chinesische Medizin in der Praxis
29. Vortrag
Heuschnupfen und
Allergisches Asthma
Heuschnupfen und allergisches Asthma gehören zu den wichtigsten allergischen Erkrankungen und sind weltweit auf dem Vormarsch. Dabei handelt es sich um ein Fehlverhalten des Immunsystems , das weitestgehend harmlose Stoffe als gefährlich interpretiert und sie in der Folge bekämpft, ähnlich wie dies bei Viren oder Bakterien der Fall ist. Die Ursache hierfür ist bislang aus Sicht der Schulmedizin jedoch weitgehend ungeklärt.
Aus Sicht der Chinesischen Medizin sind allergische Erkrankungen zumeist Ausdruck eines tieferen Ungleichgewichtes der Organe sowie des Abwehrsystems. Beim Heuschnupfen und dem allergischen Asthma spielt primär die Lunge eine entscheidende Rolle, da sie nicht nur für die Atmung, sondern zugleich für die Abwehrenergie (weiqi) des Menschen verantwortlich ist. Doch können auch die Nieren ebenso wie die Milz – als zentrales Verdauungsorgan – an der Entstehung von allergischen Erkrankungen beteiligt sein.
Primärer Auslöser für Allergien sind die äußeren pathogenen Faktoren, allen voran der Wind. Wir werden sehen, welche verschiedenen Krankheitsmuster beim Heuschnupfen und dem Asthma vorliegen und mit welchen Methoden sie behandelt werden können. Schließlich werden wir der Frage nachgehen, welche Verhaltensregeln, Übungen und diätetischen Maßnahmen wir selbst ergreifen können, um Heuschnupfen oder allergisches Asthma positiv zu beeinflussen.
In dieser Vortragssreihe werden wir uns verschiedene westliche Krankheitsbilder aus Sicht der Chinesischen Medizin betrachten. Ausgehend von der spezifischen Diagnose, wie sie aus Sicht der Chinesischen Medizin getroffen wird, werden wir verschiedene Strategien kennenlernen, wie wir der jeweiligen Erkrankungen vorbeugend entgegentreten können. Des Weiteren werden wir sehen, welche Behandlungsansätze die Chinesische Medizin bei den einzelnen Erkrankungen verfolgt und was wir selbst im Falle einer Erkrankung tun können – im Sinne von Bewegungs- oder Ernährungstherapie. Ein wichtiger Teil dieses Vortrages besteht schließlich in der Möglichkeit für die Zuhörer eigene Fragen zu den Erkrankungen zu stellen.
Donnerstag, den 20.03.2025, 18.30 – 20.00,
Beitreten Zoom Meeting
https://zoom.us/j/98236557441?pwd=eQUfq1sYmxGmz43ObMvvQcWlJsbPMa.1
Meeting-ID: 917 4779 7662
Kenncode: 870315
Kleine Hinweise zur technischen Voraussetzung:
Eine Teilnahme an dem Online-Vortrag über zoom erfolgt durch den Klick auf den oben angegebenen Link. Falls Sie über Ihr Smartphone oder Tablets einwählen, müssen Sie vorher die App von zoom herunterladen.
Referentin: Frau Dr. phil. Dr. rer. med. Dominique Hertzer
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Zur Person Frau Dr. Dr. Dominique Hertzer:
Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.