天幕 Himmelszelt – Eine deutsch-chinesische Konzertveranstaltung

Ein interkulturelleres Konzert- und Tanzprojekt anlässlich der 30 Jahre Partnerschaft zwischen dem Freistaat Bayern und der Provinz Shandong (VR China) mit Werken von Mozart, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Edvard Grieg, Hans-Henning Ginzel und klassisch-chinesischer Musik neu interpretiert vom deutsch-chinesischen Ensemble Sonor.

 

Zwei große
Kulturkreise
wachsen durch die
Kraft der Musik
zusammen.

 

Schirmherrschaft:
Frau Generalkonsulin Mao (VR China), Frau Staatsministerin Dr. Merk (CSU, Bayern)

 

25.10.17 Kulturzentrum neun, Ingolstadt
Einlass: 18.00 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr

Ensemble Sonor

Künstlerische Gesamtleitung: Hans-Henning Ginzel
 

Programm

Begrüßung & Konzerteinführung

1) Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Die Hebriden (The Hebrides), Konzertouvertüre op. 26
Fassung für Kammerorchester

2) Hans-Henning Ginzel (*1988)
落花 Gefallene Blüten – Drei Lieder nach Gedichten von Li Qingzhao
für Alt und gemischtes Ensemble, Solistin: Lorena Madrid (Alt)

3) 觉悟 Erkenntnis
Ein klassischer chinesischer Tanz, Solist: Haoran Feng 冯浩然

4) Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sinfonie Nr. 40 (g-moll), KV 550
1. Molto Allegro

Pause

5) 鸿雁夜蹄 Schwanengänse weinen in der Nacht
Ein klassisches chinesisches Instrumentalstück für Guzheng Solo, Solistin: Xiaoyuan Bao 鲍晓媛

6) 海棠依旧 Die Zieräpfel sind wie eh und je
Ein klassischer chinesischer Tanz, Solistin: Jiayi Li 李佳奕

7) Edvard Grieg (1843-1907)
Aus: Holberg-Suite, op. 40
Fassung für Streicherensemble
1. Präludium
4. Air
5. Rigaudon

8) Hans-Henning Ginzel
人类 Renlei (Menschheit)
für Vokalensemble und Orchester, Solistin: Dora Garcidueñas (Mezzosopran)

(Änderungen vorbehalten)

 

Über das Konzert

Das Publikum erwartet eine ganz besondere Zusammenstellung  unterschiedlichster klassischer Musikstile zweier großer Kulturkreise: Klassisch-chinesische Musik harmoniert mit eigens geschaffenen Werken der zeitgenössischen Musik. Klassischer chinesischer Tanz und traditionell-europäisches Konzertrepertoire von Mozart, F. Mendelssohn-Bartholdy und E. Grieg treffen sich im Himmelszelt.

Zwei große Kulturkreise aus Ost und West wachsen durch die intensive Kraft der Musik und durch die einzelnen Künstler des Abends zusammen. Klassische europäische Orchesterinstrumente und traditionelle chinesische Volksinstrumente treffen auf ein Vokalensemble, ergänzt durch Klavier und Schlagwerk. Zwei chinesische Tänzerinnen illustrieren die Musik.

Diese Fusion der Stile, Instrumente und Kulturen macht das Himmelszelt einzigartig. Die Ausführenden sind Masterstudenten und Alumni-Studenten der Hochschule für Musik und Theater München sowie Lehrende und Studenten der Kunstuniversität Shandong (Shandong University of Arts, VR China).

Das Kulturprojekt „30 Jahre Partnerschaft Freistaat Bayern und Provinz Shandong (VR China)“ wurde durch die freundliche Unterstützung der Bayerischen Staatskanzlei, der Provinz Shandong (VR China), der Kunstuniversität Shandong (University of Performing Arts, VR China) und der Hochschule für Musik und Theater München ermöglicht. Die Veranstaltung ist ein gemeinschaftliches Projekt des Konfuzius-Instituts München und des Audi Konfuzius-Instituts Ingolstadt.

 

Tickets an allen VKK STELLEN + EVENTIM & ABENDKASSE

Erste Teezeremonie am AKII

Am 09.10.2017 wurden zwei Teezeremonien am AKII durchgeführt. Die 14 Teilnehmer konnten insgesamt 6 verschiedene Tees (1x grüner Tee, 4x Oolong Tees verschiedener Fermentationsgrad und 1x schwarzer Tee) verkosten und das leckere chinesische Teegebäck dazu. Unsere Teemeisterin erzählte aus eigener Erfahrung über den Anbau und die Herstellung unterschiedlicher Teesorten und zeigte mit feinsten Teeaccessoires die Zubereitung des Tees. Der nächste Termin ist bereits für den 04. Februar 2018 fest eingeplant !!! == Zur Buchung Teezeremonie am 04.02.2018

Hier ein Bericht über die Zeremonie von der Wochenzeitung Blickpunkt

Formvollendetes Ergebnis eines Fermentierungsprozesses

OB der Stadt Ingolstadt und AKII zu Besuch bei der Generalkonsulin in München

Am 27.09. hat sich die Stadt Ingolstadt unter der Leitung des Oberbürgermeisters Herrn Dr. Christian Lösel mit der chinesischen Generalskonsulin Frau Jingqiu Mao in München am Konsulat getroffen.

Der deutsche Direktor des AKII Herr Prof. Dr. Peter Augsdörfer hat zusammen mit dem Kulturreferenten Ingolstadt Herr Gabriel Engert und dem Geschäftsführer des Existenzgründerzentrums Herrn Hannes Schleeh daran teilgenommen. Auf der chinesischen Seite war neben der Generalkonsulin unter anderen auch die Bildungskonsulin Frau Prof. Dr. Chongling Huang anwesend.

Hintergrund der Gespräche war ein Reporting der Aktivitäten in der Region Ingolstadt und mögliche Verbesserung der bilateralen Beziehungen.

Die Generalkonsulin zeigte sich mit unseren Aktivitäten zufrieden und lud im Anschluss der Gespräche zum Essen ein. Das Generalkonsulat gilt als die feinste Adresse für gute chinesische Küche, was wir bestätigen können.

AKII bei der „Interkulturellen“ Woche Ingolstadt

Am Samstag, 23. September, um 11.00 Uhr startete die Interkulturelle Woche in Ingolstadt mit einer Messe der ausländischen Kulturvereine in den Räumen der Stadtbücherei im Herzogskasten. Das AKII wurde dazu eingeladen und konnte sich dem Ingolstädter Publikum von 11.00 bis 14.00 Uhr präsentieren und das neue Kursprogramm sowie die geplanten Kulturveranstaltungen vorstellen.

Erster Workshop: Chinesische Kalligraphie

22.07.2017, Ingolstadt (AKII)

Die chinesische Sprache besitzt ca. 54.678 verschiedene Schriftzeichen (Quelle: 汉语大字典; Hanyu Da Zidian) und ist damit zentraler Träger der chinesischen Kultur. Um Alltags-Chinesisch nahezu vollständig verstehen und lesen zu können, reicht es jedoch aus ca. 2.500 bis 3.500 Zeichen zu kennen. Die Entstehungsgeschichte der chinesischen Schriftzeichen reicht bis in das 14.Jhd v. Chr., wie verschiedene Funde von Orakelknochen belegen. Sie ist damit die älteste geschriebene Sprache der Welt. Diese Zeichen haben sich dann über die Jahrhunderte zur sogenannten Siegelschrift, Kursivschrift, Grasschrift, Kanzleischrift und zuletzt zur trad. Regelschrift weiterentwickelt und wurden dann 1956 durch das Zentralkomitee der V.R. China vereinfacht und standardisiert, so dass jedem das Erlernen der Sprache nun leichter möglich war.

Innerhalb eines 2-tägigen Kurses (jeweils 3,5 Std. am 21.07. und 22.07.2017) konnten unsere Teilnehmer die Kunst der chinesischen Schrift, die chinesische Kalligraphie (书法, Pinyin shūfǎ), die vierte der klassischen chinesischen Künste, kennen lernen und selbst künstlerisch eintauchen. Dabei konnten sie die Anwendung der vier Schätze des Gelehrtenzimmers (文房四宝; Pinyin wénfáng sìbǎo): Schreibpinsel, Stangentusche, Reibstein und Papier und die acht Prinzipien des Schriftzeichens, die acht Grundstriche des Kalligraphen, erlernen.

Begleitet wurden die Kalligraphie-Kursteilnehmer von trad. chinesischer Musik und in der Pause gab es chinesischen grünen Tee vom Lao Shan, Provinz Shandong. Angeleitet wurden die Teilnehmer von Frau Yan Both.

Im Namen das AKII möchten wir uns bei allen Teilnehmern und unserer Künstlerin für die erfolgreiche Durchführung des Workshops bedanken und freuen uns auf weitere Fortsetzungen und Vertiefungen.

 

Hinweis:

Die Online-Anmeldung für den nächsten Kalligraphie-Kurs, für den Teezeremonie-Kurs am 09. Oktober sowie für die Sprachkurse aller Niveaustufen (Kursbeginne nach der Sommerpause ab 04. Oktober) finden Sie auf unserer Homepage.

Das AKII zum 1.Mal beim Fest der Kulturen, Donaubühne am Klenzepark

02.07.2017, Ingolstadt – Donaubühne am Klenzepark (AKII)

 

Vom 30.06. bis zum 01.07.2017 konnte das AKII das erste Mal beim Fest der Kulturen in Ingolstadt (Donaubühne am Klenzepark) erfolgreich teilnehmen und sich erneut dem Ingolstädter Publikum sowie allen Kulturinteressierten präsentieren. Das zweitägige Fest fand dieses Jahr unter dem Motto „Die Welt ist bunt“ im Rahmen einer Veranstaltungsreihe (27.06 – 06.07.17), organisiert durch die Ingolstädter Veranstaltungs GmbH und den Migrationsrat der Stadt Ingolstadt, statt.

In unserem chinesischen Pavillon konnten alle Interessierten einen Einblick in die chinesische Kunst der Kalligraphie erhalten, wobei sich sowohl Kinder als auch Erwachsene ihren persönlichen Namen, Glückwünsche oder ein Lebensmotto auf Reispapier in chinesischen Schriftzeichen von der Künstlerin Mia Cheng aus Neuburg a.D. sowie von unserer chinesischen Direktorin Frau Dr. Wang, unserer Chinesisch Lehrerin Frau Cui und unserer Volontärin Frau Liu, schreiben lassen. Weiterhin wurden trad. Chinesische Scherenschnitte angefertigt, den Kindern verschiedene Papierfalttechniken gezeigt sowie live vor Ort chinesische Tuschemalerei vorgeführt, welche die Interessenten später auch als Geschenk mit nach Hause nehmen konnten. Besonders den Kindern, aber auch den Erwachsenen bereitete das „Jian zi“-Spiel, vergleichbar mit dem Indiaca-Spiel, sehr viel Freude. Am Samstag konnte unsere Geschäftsführerin, Frau Chen, den Gästen mit einfacher chin. Teezeremonie und Verkostung mit Oolong Tee und Jasmin Tee einen ersten Einblick in die chinesische Teekultur anbieten, welche ein wichtiger kultureller Bestandteil ist. Für das leibliche Wohl unterstützte uns mit chinesische Spezialitäten das Restaurant Asien World aus Ingolstadt.

Die rege Nachfrage nach chinesischer Sprache, den kulturellen Besonderheiten sowie der lebhafte Austausch mit allen Interessierten zu ihren bisherigen China-Erfahrungen hat uns sehr gefreut und war eine wahre Bereicherung. Daher möchten wir uns bei allen Gästen herzlich bedanken und möchten alle zukünftigen Kursteilnehmer im Audi Konfuzius-Institut Ingolstadt an der Technischen Hochschule Ingolstadt herzlichst willkommen heißen.

Im Namen das AKII möchten wir uns bei allen Unterstützern und Gästen für die erfolgreiche Durchführung zur Teilnahme am Fest der Kulturen 2017 bedanken. „Xie Xie Nimen“

Hinweis:

Die Online-Anmeldung für den kommenden Kalligraphie-Kurs (noch im Juli mit freien Plätzen), für den Teezeremonie-Kurs am 09. Oktober sowie für die Sprachkurse aller Niveaustufen (Kursbeginne nach der Sommerpause ab 04. Oktober) ist ab Montag, den 03. Juli möglich.

 

Audi Konfuzius-Institut Ingolstadt feierlich eröffnet

Mit einem Festakt und einem kulturellen Rahmenprogramm für die Öffentlichkeit ist das Audi Konfuzius-Institut Ingolstadt (AKII) feierlich eröffnet worden. Bei der Eröffnungsfeier an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) waren sich alle einig: Das AKII ist eine Bereicherung für Ingolstadt als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort.

„China ist Bayerns wichtigster Handelspartner in Asien. Wir wollen die Beziehungen dorthin weiter ausbauen“, beschrieb Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel in seiner Ansprache die von ihm initiierte China-Strategie. „Nach der Einrichtung unseres China-Zentrums, als zentrale Anlaufstelle für bayerisch-chinesische Wirtschaftskontakte, ist das Audi-Konfuzius-Institut ein weiterer wichtiger Baustein dieser Strategie, denn wir wollen auch den Wissenstransfer der Hochschulen und den kulturellen Austausch fördern. Mit seiner einzigartigen Kombination aus Kultur, Technik und Innovation wird das AKII wegweisend sein. Für unseren international aufgestellten Standort ist es eine große Chance und Bereicherung.“

Auch von chinesischer Seite erhielt das AKII großen Zuspruch. So sagte die Generalkonsulin der Volksrepublik China, Jingqiu Mao, im Zuge der Eröffnung: „Das AKII ist die Frucht der vielseitigen Zusammenarbeit. Hier möchte ich mich bei allen Seiten ganz herzlich bedanken. Vor allem bei der Stadt Ingolstadt und der Audi AG. Ohne ihre Initiative und Unterstützung würde das Konfuzius-Institut nicht entstehen. Die Southern China University of Technology und die Technische Hochschule Ingolstadt als beide Trägerhochschulen mit stark technischem Bezug haben sehr gut zusammengearbeitet, so dass das AKII reibungslos gestartet ist. Mit ihrem Engagement schafft man eine gute Plattform in der Region für interkulturellen Austausch und Forschungszusammenarbeit.“

Neben der traditionellen Aufgabe der Stärkung der interkulturellen Verständigung fördert das AKII auch die deutsch-chinesische Zusammenarbeit auf den Gebieten Technologie, Innovation, Nachhaltigkeit und Management. Diese Spezialisierung ist unter den mehr als 500 Konfuzius-Instituten weltweit einzigartig. Gemeinsame Forschungsprojekte zwischen den Partnern THI, SCUT, Audi Ingolstadt und Audi Foshan sind geplant. Erste Kontakte im Bereich der Fahrzeugsicherheit wurden geknüpft.

„China ist für Audi der globale Leitmarkt bei Absatz, Digitalisierung und Elektro-Mobilität. Als langjähriger Partner werden wir auch in Zukunft die Entwicklung des lokalen Automobilmarktes entscheidend mitgestalten und unser Engagement in China weiter ausbauen. Wir freuen uns daher sehr über die Kooperation mit dem Konfuzius Institut“, sagte Audi Vertriebs- und Marketingvorstand Dr. Dietmar Voggenreiter im Rahmen der Eröffnungsfeier. Der Audi-Fokus liege auf den Bereichen Technik, Innovation, Nachhaltigkeit und Management.

Das AKII, beheimatet an der THI, ist nach Nürnberg und München das dritte Konfuzius-Institut in Bayern. Bei der Eröffnungsfeier hob THI-Präsident Prof. Dr. Walter Schober die Bedeutung des Instituts für die THI hervor: „Die Nähe des AKII zur Hochschule eröffnet uns eine weitere Stärkung unserer internationalen Aktivitäten, vor allem auch in Verbindung mit unseren elf Partnerhochschulen in China. Wir freuen uns, damit auch unseren Studierenden China als wachsenden Weltmarkt ein Stück näher zu bringen.“

Das Konfuzius Institut ist eine gemeinnützige Einrichtung zur Förderung der Kenntnisse der chinesischen Sprache und Kultur im Ausland. So soll auch das AKII eine Drehscheibe für den kulturellen Austausch und für interkulturelle Begegnungen werden. „Mit unserem Angebot für die Öffentlichkeit wollen wir gezielt den interkulturellen Dialog zwischen Deutschland und China fördern und die chinesische Kultur auch in Ingolstadt erlebbar machen“, so Prof. Dr. Peter Augsdörfer, Direktor des AKII.

Das AKII bietet Kurse und Veranstaltungen für die Öffentlichkeit an, von Chinesisch-Kursen auf allen Niveaustufen über Workshops in chinesischer Kalligraphie und Tuschemalerei und Teezeremonie bis hin zu kulturellen Veranstaltungen mit Tanz und Musik. Der Öffentlichkeit stehen eine Bibliothek und vielfältige Publikationen zur Verfügung.

Einen ersten Eindruck von diesem Angebot konnte sich die Öffentlichkeit bereits am Eröffnungstag machen. So gab es nach der offiziellen Enthüllung des Namensschildes des AKII nicht nur eine große Teezeremonie, sondern auch Vorführungen in traditionellen Künsten wie China-Knoten-Flechten und Scherenschnitt. Ebenso auf dem Programm standen Schnupperkurse in Kalligraphie und Tusche-Malerei sowie einen Vortrag über die Traditionelle Chinesische Medizin. Um symbolisch die Brücke vom AKII in die Stadt zu schlagen, machte sich nach der Eröffnungsfeier ein chinesischer Löwentanz auf in Richtung Rathausplatz. Das AKII ist nun offiziell in Ingolstadt angekommen.

Offizielle Eröffnungsfeier des AKII

Buntes Programm für die Öffentlichkeit

Das Audi Konfuzius-Institut Ingolstadt lädt anlässlich seiner Eröffnung am Dienstag, 23. Mai, zwischen 12.00 und 19.30 Uhr zu einem bunten Rahmenprogramm rund um die chinesische Kultur ein:

Um 12.00 Uhr startet das Programm mit einer öffentlichen Teezeremonie im A-Gebäude (2. Stock) der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI), Esplanade 10, 85049 Ingolstadt. Von 12.30 bis 14.30 Uhr werden an einem Stand im Foyer der THI die traditionellen chinesischen Künste Kalligraphie, China-Knoten-Flechten und Scherenschnitt vorgestellt. Von 16.00 bis 17.30 Uhr geht es in Raum D312 der THI weiter mit einem ausführlicheren Schnupperkurs zum Thema Kalligraphie. Parallel dazu wird im Raum D313 ein Schnupperkurs für chinesische Tusche-Malerei angeboten. Von 18.00 bis 19.30 Uhr schließlich erhalten die Besucher in einem Vortrag in Raum G204 der THI einen Einblick in die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teezeremonie (Gong Fu Cha)

Die chinesische Teezeremonie, eigentlich korrekt Teekunst, ist bedeutender Teil der
chinesischen Kultur. Die chinesische Teezeremonie entstand in derselben Zeit wie die Herstellung des Oolong Tees – (Ming Dynastie, 14. bis 17. Jahrhundert). „Gong Fu“ bedeutet „etwas meistern“. Gong Fu Cha ist die hohe Kunst der Teezubereitung. Sie verkörpert ein über Jahrhunderte entwickeltes Wissen über Tee und erfordert ein warmes und freundliches Auftreten, sowie graziöse und beherrschte Gesten. Für Gong Fu Cha wird seit jeher Oolong Tee verwendet. Oolong Tees sind edles Tees, welche über eine Vielfalt an Geschmacksvariationen und Duft verfügen. Dem Duft des Tees wird im Süden von China besonders viel Wert beigemessen. Der harmonische Ablauf, während dessen die Teilnehmer unterschiedlich schmeckende Aufgüsse hochwertiger Tees genießen, bedeutet Innehalten und Konzentration auf das Hier und Jetzt. Eigene Untätigkeit, Beobachten, Warten, Riechen und Schmecken führen zu Entspannung und innerer Ruhe.

Über die Referentin

Die Teemeisterin Pei-Jen Müller-Lierheim ist in Taiwan geboren und mit der Teekultur aufgewachsen. Seit mehr als 10 Jahren bietet sie Teekurse und chinesische Teezeremonie an. 2010 hat sie in München den ersten authentischen, chinesischen Teesalon „Laifufu“ als Anlaufstelle für Teeliebhaber eröffnet.

 

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM): Ergänzung oder Alternative zur Schulmedizin?

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), welche in China auf eine über 2000-jährige Geschichte zurückblicken kann, gilt nicht nur in China, sondern inzwischen auch im Westen als etablierte Therapieform der sogenannten „komplementären“ (Natur)-Heilverfahren. Doch wird diese Charakterisierung der TCM wirklich gerecht? Ist sie wirklich nur eine „Ergänzung“ zum den anerkannten Behandlungsverfahren der Schulmedizin oder vermag sie eine echte Alternative zu sein? Falls ja, welche Diagnose- und Behandlungsverfahren gehören – abgesehen von der häufig praktizierten Akupunktur – eigentlich zur TCM? Ist sie bei allen Erkrankungen anwendbar? Ist sie eine „ganzheitliche“ Medizin und worin unterscheidet sie sich von der Schulmedizin? Diesen Fragen soll, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung der Chinesischen Medizin – in dem Vortrag nachgegangen werden.

Über die Referentin

Dominique Hertzer hat 1993 im Fach Sinologie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui Yijing promoviert und sich in ihrer zweiten Promotion (2005) im Fach „Theoriebildung in der Medizin“ mit dem unterschiedliche Leib-Seele bzw. Körper-Geist Verhältnis in China und dem Abendland beschäftigt. Seit 1997 ist sie als Heilpraktikerin in eigener Praxis für TCM in Utting am Ammersee tätig und seit 2013 führt sie ferner eine Philosophische Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte an der LMU München sowie den Universitäten Göttingen und Oldenburg und ist Gastwissenschaftlerin am CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies) der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind Chinesische Medizin, Daoismus, Philosophische Praxis sowie das Verhältnis von Philosophie und Medizin.

Gute Beziehungen zwischen SCUT und THI weiter ausbauen

SCUT und THI planen ihre guten Beziehungen weiter auszubauen. Bei einem Besuch an der SCUT im April hat sich Prof. Peter Augsdörfer, unser deutscher Direktor, dort mit verschiedenen Professoren getroffen um gemeinsame Forschungsprojekte zu lancieren. Angedacht sind Projekte mit Prof. Wenbin Shangguan, Deputy Dean der Fakultät für School of Mechanical and Automotive Engineering, und der unseren Besuch im Mai erwidern wird, mit Prof. Yongjian Hu, School of Electronic and Information Engineering, mit den Associate Professoren Zhiqiang Wang und Joanna Wang der School of Business Administration. Das FAW Volkswagen /Audi Werke in Foshan wurde besichtigt. Bei den Gesprächen mit den Herren Holger Nestler, Michael Schmotz, Dr. Thomas Mosandl und Carsten Specht wurde auch lebhaftes Interesse an einer Kooperation gezeigt. Gastgeberin bei SCUT war Prof. Ran An, die Ende Mai mit ihren beiden Doktoranden nach Ingolstadt kommen wird.

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„Happy Chinese New Year“ begeisterte 600 Gäste

Am  29.01.2017 fand unsere erste offizielle Veranstaltung „Happy Chinese New Year“ statt. Mit rund 600 Gästen durften wir den lang ersehnten Abend genießen. Besonders freute uns das Erscheinen von  hochrangigen Vertretern aus Politik,  Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung. Ein großes Dankeschön geht auch an das Ensemble des „Yinchuan Arts Theatre“ unter der Führung von Vizebürgermeisterin der Stadt Yinchuan, Provinz Ningxia, Frau Xiumei Qian.

Vor der Veranstaltung bot das Mittelfoyer eine Ausstellung mit chinesischer Handwerkskunst an. Figuren aus besondere Knoten-/Knüpftechniken sowie Tonmodellierung konnte man bestaunen. Weiterhin wurde ein chinesisches Schattentheater aufgeführt, welches nicht nur unsere kleinen Gäste begeisterte.

         

         

Herr Prof. Dr. Peter Augsdörfer, unser deutscher Direktor eröffnete die Veranstaltung und hob die sehr guten Beziehungen zwischen China und Deutschland hervor. Er sagte, dass das Audi Konfuzius-Institut mit weiteren Veranstaltungen den deutsch-chinesischen Austausch fördern möchte.  Der Abend wurde vom „Yinchuan Arts Theatre“ gestaltet, ein Theater aus dem autonomen Gebiet Ningxia. Zu Beginn der Darstellung verfolgten die Gäste aufmerksam die Tanzeinlage der wunderhübschen Tänzerinnen. Anschließend animierte Xie Hua mit ihrem Sologesang die Zuschauer zum rhythmischen Klatschen und die Akrobatik der jungen Artisten versetzte jeden einzelnen Gast im Saal in Erstaunen.  Solotänze und traditionelle Musikaufführungen standen ebenso auf dem Programm.