Neujahrsglückwünsche

+++ Wir wünschen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2018 +++

 

Liebe Kursteilnehmer, liebe Freunde und Unterstützer des AKII, wir wünschen Euch und Euren Familien viel Glück, Gesundheit und Erfolg für das neue Jahr 2018. Besonders für die wichtigen Dinge im Leben wünschen wir mehr Zeit und Geduld. Mögen alle Eure Vorhaben gelingen. Für Euer Teilnahme und das Interesse an der chinesischen Sprache und Kultur möchten wir, das Team des AKII, uns ganz herzlich bedanken und freuen uns bereits auf alle kommenden Kurse und Veranstaltungen. Auch 2018 wird es wieder ein reichhaltiges Angebot geben und wir würden uns sehr freuen, Euch herzlich begrüßen zu dürfen.

Euch und Euren Familien einen schönen Silvesterabend und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Liebe Grüße, Ihr AKII-Team

Online-Anmeldung für neue Sprachkurse & Teezeremonie

Ab sofort können sich wieder alle Interessenten für die neuen Sprachkurse (alle Niveaustufen) sowie für chin. Teezeremonie, Kalligraphie, sowie individuell abgestimmten Einzelunterricht beginnend im Januar 2018 anmelden –> Hier gehts zum aktuellen Kursangebot

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag, den 04.02.2018 findet die nächste Teezeremonie mit unserer Teemeisterin statt. Der Austragungsort ist dieses Mal allerdings im „Museum für konkrete Kunst“ in Ingolstadt (Tränktorstraße 6 – 8,85049 Ingolstadt)! Im Rahmen der Ausstellung „FUNKE FENGEL“ bietet das Museum gemeinsam mit dem AKII dieses Angebot an. Ihr könnt wählen: 1.Termin von 10.00 – 12.00 Uhr oder 2. Termin von 13.00 – 15.00 Uhr. Während der Teezeremonie könnt ihr ebenfalls verschiedene Einblicke in die Teesorten und Teeaccessoires gewinnen sowie ein Paar klassische Exemplare chin. Teekannen / -tassen studieren. Die Teilnahme an der Teezeremonie kann sowohl über uns oder über das Museum erfolgen; den Erwerb von Geschenkgutscheinen gibt es direkt über das Museum. Wir freuen uns auf euer Kommen!

Teilnahme an Lehrerfortbildung

Am 26. November 2017 kamen zwei Dozenten des Audi-Konfuzius-Instituts Ingolstadt nach München, um an der Veranstaltung „Training für Chinesisch-Lehrer mit Lehrtätigkeit im Ausland“ teilzunehmen, die vom lokalen Konfuzius-Institut und dem Konfuzius-Institut Hauptquartier organisiert wurde.

Dies ist das erste Mal seit der Gründung des Audi-Konfuzius-Instituts, dass Dozenten unseres Instituts an solch einer Fortbildungsmaßnahme teilnehmen konnten. Nach dem Abschluss der Fortbildung, stimmen unsere Dozentin Frau Junyi CUI und unser Dozent Herr Jingwen WANG zu, dass sie viel von dem Training mitgenommen haben. Vor allem haben sie ein spezifisches Verständnis über die Philosophie der Lehre und Methoden für den Chinesisch-Unterricht als Fremdsprache in Ausland erlangt sowie die flexiblere Nutzung verschiedener Lehrbücher.

Die Fortbildungsreferenten waren Frau Professorin Liping JIANG, die stellvertretende Direktorin der Nationalen Chinesisch-Sprachlehr- und Forschungsstation der Universität für Sprache und Kultur in Peking, und die Assistenzprofessorin Frau Ming LI von der Chinesischen Akademie der Pekinger Fremdsprachenuniversität。

Professorin Liping JIANG hielt hierbei Vorträge zum Thema Konzept, Methode und Fertigkeiten bei Chinesisch als Fremdsprache. Zu Beginn der Vorträge machte sie zunächst eine eingehende Analyse einiger gängiger Konzepte der chinesischen Lehre wie „Details erklären mit zahlreichen Übungen“ und „schülerfokussiertes Lehren“, damit jedes dieser Konzepte besser verstanden, erfasst und genutzt werden kann. Danach stellte sie viele Lehrbeispiele vor und führte effektive Lehrmethoden und –techniken, hinsichtlich der drei nachfolgenden Aspekte: „Was man lehrt“, „wie man lehrt“ und „wie man lernt“, ein. So werden die Fähigkeiten der Schüler die Sprache richtig zu verwenden gefördert und verbessert.

Frau Ming LI konzentrierte sich auf die für die Chinesisch-Lehrer im Auslandeinsatz interessanten Themen, „Anpassung und kreativer Einsatz von Unterrichtsmaterialien im Ausland“ und „Wortschatz-Analyse chinesischer Lehrmaterialien“. Durch eine Reihe von Fragebögen wurde erkenntlich, dass die bestehenden chinesischen Lehrbücher nicht den tatsächlichen Bedürfnissen des Unterrichts auf der ganzen Welt entsprechen. Um den chinesischen Unterricht im Ausland zu verbessern, hat sie viele spezifischen Maßnahmen vermittelt, wie verwendete Unterrichtsmaterialien richtig angepasst, korrigiert und ergänzt werden können.

Bereits im ersten Jahr des AKIIs konnten unsere Dozenten reiche Erfahrungen im Unterrichten sammeln. Die Teilnahme an dieser Fortbildung wird zweifellos dazu beitragen, ihr Unterrichtsniveau weiter zu erhöhen. Zukünftig plant auch das Audi Konfuzius-Institut regelmäßig derartige Lehrerausbildungen und Weiterbildungsangebote zu gestalten, zu organisieren und durchzuführen, mit internen sowie externe Kompetenzen.

Frau Prof. Liping JIANG (Mitte) mit unseren Dozenten Frau Cui und Herrn Wang

Frau Prof. Liping JIANG

Frau Prof. Ming LI

Konzert Tianmu – 30 Jahre Partnerschaft Bayern und Shandong

25.10.2017, Ingolstadt (AKII)

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Staatsvertrags der Partnerschaft zwischen der chinesischen Provinz Shandong und des Freistaats Bayern veranstaltete das Audi Konfuzius-Institut Ingolstadt am 25.10.2017 in Kooperation mit dem Konfuzius Institut München ein Konzert der ganz besonderen Art namens „Tianmu – das Himmelszelt“ im Kulturzentrum neun in Ingolstadt. Unter Leitung von Hans-Henning Ginzel bot das für diese Veranstaltung eigens gegründete internationale Ensemble Sonor unseren Gästen eine außergewöhnliche Mischung klassischer Werke wie die Hebriden von Felix Mendelsohn-Bartoldy, Sinfonie Nr.40 von Wolfgang Amadeus Mozart, eigener Kompositionen und Interpretationen chinesischer Werke sowie Tanzeinlagen und Instrumentalstücke für das Guzheng (chin. Wölbbrettzither). Das Ensemble, bestehend aus Masterstudenten und Alumni der Hochschule für Musik und Theater München sowie Lehrenden und Studenten der Kunst-Universität Shandong (Shandong University of Arts, VR China) demonstrierte dem Publikum einen ausgewogenen Mix und ihr Können auf europäischen Orchesterinstrumenten und traditioneller chinesischer Volksinstrumente begleitet durch ein Vokalensemble, Klavier und Schlagwerk. So wachsen zwei große Kulturkreise durch die Kraft der Musik noch mehr zusammen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein kleiner Exkurs in die Geschichte Shandongs …

1975 reiste unser ehemaliger Ministerpräsident Franz Josef Strauß als erster westdeutscher Politiker nach China und wurde von Mao Zedong und dem chinesischen Ministerpräsidenten Zhou Enlai empfangen. Es dauerte jedoch weitere zwölf Jahre, bevor diese ersten politischen Bande in einer festen Partnerschaft zwischen Bayern und der chinesischen Provinz Shandong mündeten. Diese „strategischen“ Partnerschaft feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum. Unser gegenwärtiger Herr Ministerpräsident Horst Seehofer war aus diesem Anlass daher im Mai zu den Feierlichkeiten in der Provinzhauptstadt Shandongs in Jinan zu Gast.

Die Verbindungen zwischen Bayern und der Provinz Shandong reichen jedoch noch etwas weiter. Von 1898 bis 1914 war das Gebiet Kiautschou, der südliche Teil der Shandong-Halbinsel ist eine Kolonie des Deutschen Reichs. Grund für den Erwerb der Kolonie war ein erzwungener Pachtvertrag mit China. Hintergrund war der Wunsch nach einem deutschen Flottenstützpunkt für die Kaiserliche Marine in Ostasien. Letztendlich war es das Resultat des Boxeraufstands zwischen Mitte des 19. Jahrhunderts und dem Ersten Weltkrieg. Für 99 Jahre musste das chinesische Kaiserreich den Deutschen ein über 500 Quadratkilometer großes Gebiet überlassen. Über 30 Millionen Menschen lebten somit auf einmal in einer Art deutscher Wirtschaftszone und kamen auch der deutschen Lebensart näher. Hauptstadt der deutschen Provinz war Tsingdao (dt. Grüne Insel). Heute heißt die Stadt Qingdao, beherbergt mehr als 7 Millionen Menschen und ist noch heute stolz auf ihre deutschen Einflüsse, was sich in der Wertschätzung deutschen Baustils wiederspiegelt.

So mag auch der ein oder andere bereits das gleichnamiges Bier „Tsingtao“ genossen haben. Tsingtao ist seit 2013 die zweitgrößte Brauerei der Volksrepublik China und liegt auf Platz 6 der Brauereien weltweit. Die Brauerei wurde 1903 unter dem Namen „Germania-Brauerei“ gegründet. Alle Pläne, Maschinen, Filter, usw. für deren Bau wurden damals aus Deutschland angeliefert. Das erste Freibier wurde am 22.12.1904 ausgeschenkt. Auf den Markt kam das erste Bier am 31.12.1904. Gebraut wurde selbstverständlich nach dem bayerischen Reinheitsgebot. In München gewann das Bier 1906 sogar einen Preis auf einer Brauereiausstellung. Hinsichtlich der Freundschaft und Verbundenheit mit Shandong schließt sich nun der Kreis wieder, denn das Reinheitsgebot wurde, wie wir alle wissen, in Ingolstadt erfunden.

Zu Beginn der Veranstaltung sowie in der Pause konnten sich unsere Gäste köstlichen chinesischen Jasmin-Tee schmecken lassen und sich über das Kursangebot persönlich bei unseren Dozenten sowie über aktuelle Veranstaltungen unseres Instituts näher informieren.

 

 

 

Das Kulturprojekt „30 Jahre Partnerschaft Freistaat Bayern und Provinz Shandong (VR China)“ wurde durch die freundliche Unterstützung der Bayerischen Staatskanzlei, der Provinz Shandong (VR China), der Kunstuniversität Shandong (Shandong University of Arts, VR China) und der Hochschule für Musik und Theater München ermöglicht. Veranstalter und Initiator des Projekts ist das Konfuzius-Institut München. Wer das Konzert in Ingolstadt verpasst hat, kann an diesem noch am 27.10. sowie am 28.10.2017 in München teilhaben.

Das Audi Konfuzius-Institut Ingolstadt möchte sich hiermit auch bei allen Unterstützern, Organisatoren und Helfern und bei seinen Gästen für diesen besonderen Abend herzlichst bedanken. Wir freuen uns Sie im auch nächsten Jahr wieder auf unserer Feier anlässlich dem chinesischen Neujahrsfests im Februar begrüßen zu dürfen.

Hier geht’s zur Video-Zusammenfassung:

天幕 Himmelszelt – Eine deutsch-chinesische Konzertveranstaltung

Ein interkulturelleres Konzert- und Tanzprojekt anlässlich der 30 Jahre Partnerschaft zwischen dem Freistaat Bayern und der Provinz Shandong (VR China) mit Werken von Mozart, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Edvard Grieg, Hans-Henning Ginzel und klassisch-chinesischer Musik neu interpretiert vom deutsch-chinesischen Ensemble Sonor.

 

Zwei große
Kulturkreise
wachsen durch die
Kraft der Musik
zusammen.

 

Schirmherrschaft:
Frau Generalkonsulin Mao (VR China), Frau Staatsministerin Dr. Merk (CSU, Bayern)

 

25.10.17 Kulturzentrum neun, Ingolstadt
Einlass: 18.00 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr

Ensemble Sonor

Künstlerische Gesamtleitung: Hans-Henning Ginzel
 

Programm

Begrüßung & Konzerteinführung

1) Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Die Hebriden (The Hebrides), Konzertouvertüre op. 26
Fassung für Kammerorchester

2) Hans-Henning Ginzel (*1988)
落花 Gefallene Blüten – Drei Lieder nach Gedichten von Li Qingzhao
für Alt und gemischtes Ensemble, Solistin: Lorena Madrid (Alt)

3) 觉悟 Erkenntnis
Ein klassischer chinesischer Tanz, Solist: Haoran Feng 冯浩然

4) Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sinfonie Nr. 40 (g-moll), KV 550
1. Molto Allegro

Pause

5) 鸿雁夜蹄 Schwanengänse weinen in der Nacht
Ein klassisches chinesisches Instrumentalstück für Guzheng Solo, Solistin: Xiaoyuan Bao 鲍晓媛

6) 海棠依旧 Die Zieräpfel sind wie eh und je
Ein klassischer chinesischer Tanz, Solistin: Jiayi Li 李佳奕

7) Edvard Grieg (1843-1907)
Aus: Holberg-Suite, op. 40
Fassung für Streicherensemble
1. Präludium
4. Air
5. Rigaudon

8) Hans-Henning Ginzel
人类 Renlei (Menschheit)
für Vokalensemble und Orchester, Solistin: Dora Garcidueñas (Mezzosopran)

(Änderungen vorbehalten)

 

Über das Konzert

Das Publikum erwartet eine ganz besondere Zusammenstellung  unterschiedlichster klassischer Musikstile zweier großer Kulturkreise: Klassisch-chinesische Musik harmoniert mit eigens geschaffenen Werken der zeitgenössischen Musik. Klassischer chinesischer Tanz und traditionell-europäisches Konzertrepertoire von Mozart, F. Mendelssohn-Bartholdy und E. Grieg treffen sich im Himmelszelt.

Zwei große Kulturkreise aus Ost und West wachsen durch die intensive Kraft der Musik und durch die einzelnen Künstler des Abends zusammen. Klassische europäische Orchesterinstrumente und traditionelle chinesische Volksinstrumente treffen auf ein Vokalensemble, ergänzt durch Klavier und Schlagwerk. Zwei chinesische Tänzerinnen illustrieren die Musik.

Diese Fusion der Stile, Instrumente und Kulturen macht das Himmelszelt einzigartig. Die Ausführenden sind Masterstudenten und Alumni-Studenten der Hochschule für Musik und Theater München sowie Lehrende und Studenten der Kunstuniversität Shandong (Shandong University of Arts, VR China).

Das Kulturprojekt „30 Jahre Partnerschaft Freistaat Bayern und Provinz Shandong (VR China)“ wurde durch die freundliche Unterstützung der Bayerischen Staatskanzlei, der Provinz Shandong (VR China), der Kunstuniversität Shandong (University of Performing Arts, VR China) und der Hochschule für Musik und Theater München ermöglicht. Die Veranstaltung ist ein gemeinschaftliches Projekt des Konfuzius-Instituts München und des Audi Konfuzius-Instituts Ingolstadt.

 

Tickets an allen VKK STELLEN + EVENTIM & ABENDKASSE

Erste Teezeremonie am AKII

Am 09.10.2017 wurden zwei Teezeremonien am AKII durchgeführt. Die 14 Teilnehmer konnten insgesamt 6 verschiedene Tees (1x grüner Tee, 4x Oolong Tees verschiedener Fermentationsgrad und 1x schwarzer Tee) verkosten und das leckere chinesische Teegebäck dazu. Unsere Teemeisterin erzählte aus eigener Erfahrung über den Anbau und die Herstellung unterschiedlicher Teesorten und zeigte mit feinsten Teeaccessoires die Zubereitung des Tees. Der nächste Termin ist bereits für den 04. Februar 2018 fest eingeplant !!! == Zur Buchung Teezeremonie am 04.02.2018

Hier ein Bericht über die Zeremonie von der Wochenzeitung Blickpunkt

Formvollendetes Ergebnis eines Fermentierungsprozesses

OB der Stadt Ingolstadt und AKII zu Besuch bei der Generalkonsulin in München

Am 27.09. hat sich die Stadt Ingolstadt unter der Leitung des Oberbürgermeisters Herrn Dr. Christian Lösel mit der chinesischen Generalskonsulin Frau Jingqiu Mao in München am Konsulat getroffen.

Der deutsche Direktor des AKII Herr Prof. Dr. Peter Augsdörfer hat zusammen mit dem Kulturreferenten Ingolstadt Herr Gabriel Engert und dem Geschäftsführer des Existenzgründerzentrums Herrn Hannes Schleeh daran teilgenommen. Auf der chinesischen Seite war neben der Generalkonsulin unter anderen auch die Bildungskonsulin Frau Prof. Dr. Chongling Huang anwesend.

Hintergrund der Gespräche war ein Reporting der Aktivitäten in der Region Ingolstadt und mögliche Verbesserung der bilateralen Beziehungen.

Die Generalkonsulin zeigte sich mit unseren Aktivitäten zufrieden und lud im Anschluss der Gespräche zum Essen ein. Das Generalkonsulat gilt als die feinste Adresse für gute chinesische Küche, was wir bestätigen können.

AKII bei der „Interkulturellen“ Woche Ingolstadt

Am Samstag, 23. September, um 11.00 Uhr startete die Interkulturelle Woche in Ingolstadt mit einer Messe der ausländischen Kulturvereine in den Räumen der Stadtbücherei im Herzogskasten. Das AKII wurde dazu eingeladen und konnte sich dem Ingolstädter Publikum von 11.00 bis 14.00 Uhr präsentieren und das neue Kursprogramm sowie die geplanten Kulturveranstaltungen vorstellen.

Erster Workshop: Chinesische Kalligraphie

22.07.2017, Ingolstadt (AKII)

Die chinesische Sprache besitzt ca. 54.678 verschiedene Schriftzeichen (Quelle: 汉语大字典; Hanyu Da Zidian) und ist damit zentraler Träger der chinesischen Kultur. Um Alltags-Chinesisch nahezu vollständig verstehen und lesen zu können, reicht es jedoch aus ca. 2.500 bis 3.500 Zeichen zu kennen. Die Entstehungsgeschichte der chinesischen Schriftzeichen reicht bis in das 14.Jhd v. Chr., wie verschiedene Funde von Orakelknochen belegen. Sie ist damit die älteste geschriebene Sprache der Welt. Diese Zeichen haben sich dann über die Jahrhunderte zur sogenannten Siegelschrift, Kursivschrift, Grasschrift, Kanzleischrift und zuletzt zur trad. Regelschrift weiterentwickelt und wurden dann 1956 durch das Zentralkomitee der V.R. China vereinfacht und standardisiert, so dass jedem das Erlernen der Sprache nun leichter möglich war.

Innerhalb eines 2-tägigen Kurses (jeweils 3,5 Std. am 21.07. und 22.07.2017) konnten unsere Teilnehmer die Kunst der chinesischen Schrift, die chinesische Kalligraphie (书法, Pinyin shūfǎ), die vierte der klassischen chinesischen Künste, kennen lernen und selbst künstlerisch eintauchen. Dabei konnten sie die Anwendung der vier Schätze des Gelehrtenzimmers (文房四宝; Pinyin wénfáng sìbǎo): Schreibpinsel, Stangentusche, Reibstein und Papier und die acht Prinzipien des Schriftzeichens, die acht Grundstriche des Kalligraphen, erlernen.

Begleitet wurden die Kalligraphie-Kursteilnehmer von trad. chinesischer Musik und in der Pause gab es chinesischen grünen Tee vom Lao Shan, Provinz Shandong. Angeleitet wurden die Teilnehmer von Frau Yan Both.

Im Namen das AKII möchten wir uns bei allen Teilnehmern und unserer Künstlerin für die erfolgreiche Durchführung des Workshops bedanken und freuen uns auf weitere Fortsetzungen und Vertiefungen.

 

Hinweis:

Die Online-Anmeldung für den nächsten Kalligraphie-Kurs, für den Teezeremonie-Kurs am 09. Oktober sowie für die Sprachkurse aller Niveaustufen (Kursbeginne nach der Sommerpause ab 04. Oktober) finden Sie auf unserer Homepage.

Das AKII zum 1.Mal beim Fest der Kulturen, Donaubühne am Klenzepark

02.07.2017, Ingolstadt – Donaubühne am Klenzepark (AKII)

 

Vom 30.06. bis zum 01.07.2017 konnte das AKII das erste Mal beim Fest der Kulturen in Ingolstadt (Donaubühne am Klenzepark) erfolgreich teilnehmen und sich erneut dem Ingolstädter Publikum sowie allen Kulturinteressierten präsentieren. Das zweitägige Fest fand dieses Jahr unter dem Motto „Die Welt ist bunt“ im Rahmen einer Veranstaltungsreihe (27.06 – 06.07.17), organisiert durch die Ingolstädter Veranstaltungs GmbH und den Migrationsrat der Stadt Ingolstadt, statt.

In unserem chinesischen Pavillon konnten alle Interessierten einen Einblick in die chinesische Kunst der Kalligraphie erhalten, wobei sich sowohl Kinder als auch Erwachsene ihren persönlichen Namen, Glückwünsche oder ein Lebensmotto auf Reispapier in chinesischen Schriftzeichen von der Künstlerin Mia Cheng aus Neuburg a.D. sowie von unserer chinesischen Direktorin Frau Dr. Wang, unserer Chinesisch Lehrerin Frau Cui und unserer Volontärin Frau Liu, schreiben lassen. Weiterhin wurden trad. Chinesische Scherenschnitte angefertigt, den Kindern verschiedene Papierfalttechniken gezeigt sowie live vor Ort chinesische Tuschemalerei vorgeführt, welche die Interessenten später auch als Geschenk mit nach Hause nehmen konnten. Besonders den Kindern, aber auch den Erwachsenen bereitete das „Jian zi“-Spiel, vergleichbar mit dem Indiaca-Spiel, sehr viel Freude. Am Samstag konnte unsere Geschäftsführerin, Frau Chen, den Gästen mit einfacher chin. Teezeremonie und Verkostung mit Oolong Tee und Jasmin Tee einen ersten Einblick in die chinesische Teekultur anbieten, welche ein wichtiger kultureller Bestandteil ist. Für das leibliche Wohl unterstützte uns mit chinesische Spezialitäten das Restaurant Asien World aus Ingolstadt.

Die rege Nachfrage nach chinesischer Sprache, den kulturellen Besonderheiten sowie der lebhafte Austausch mit allen Interessierten zu ihren bisherigen China-Erfahrungen hat uns sehr gefreut und war eine wahre Bereicherung. Daher möchten wir uns bei allen Gästen herzlich bedanken und möchten alle zukünftigen Kursteilnehmer im Audi Konfuzius-Institut Ingolstadt an der Technischen Hochschule Ingolstadt herzlichst willkommen heißen.

Im Namen das AKII möchten wir uns bei allen Unterstützern und Gästen für die erfolgreiche Durchführung zur Teilnahme am Fest der Kulturen 2017 bedanken. „Xie Xie Nimen“

Hinweis:

Die Online-Anmeldung für den kommenden Kalligraphie-Kurs (noch im Juli mit freien Plätzen), für den Teezeremonie-Kurs am 09. Oktober sowie für die Sprachkurse aller Niveaustufen (Kursbeginne nach der Sommerpause ab 04. Oktober) ist ab Montag, den 03. Juli möglich.